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Wie man bei Spiegel Online lesen kann, plant Google vom Spiegel so betitlte „Öko-Rechenzentren“ im Meer. Googl will Serverstationen auf hoher See einrichtn, die ihren Strom durch die Wellen des Meeres selbst erzeugen und vom Meer gekühlt werde. Gekühlt. Das ist genau der Punkt, der diese Stationen für mich nicht ganz so Öko wirken lässt. Haben wir nicht schon auf der ganzen Erde ein Problem mit der Erwärmung? Was halten wohl die Tiefseefische davon, wenn es zu heiß da unten… Read
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Nach der üblichen Landung eines UFOs in Herrn Schmidts Garten entspinnt sich bei einem Schnaps folgendes Gespräch zwischen dem rüstigen Rentner und seinen außerirdischen Freunden: – Tach, Schmidtie! – Tach, ihr Racker – Na, was macht die Kunst? – Ach, Kunst! Gestern hab ich über einen gelesen, der Goldfische pürieren will, da lob ich mir doch die selbstgebastelten Kuckucksuhren von Karl-Heinz, das ist noch handfeste Arbeit… – Ja, immer diese Experimente… – Ja, wo ist denn heute ein Michelangelo… –… Read
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Bei der Bildzeitung kann man einen recht vergnüglichen Sermon darüber lesen, dass ein Künster eine tiefgefrorene menschliche Leiche an Goldfische verfüttern will. Darüber hinaus wird hier empört festgestellt, der Künstler habe auch schon Goldfische in einem Mixer schwimmen lassen und Ausstellungsbesucher zum munteren Knöpfedrücken aufgefortert. Außerdem soll er auch noch Bulletten im eigenen Körperfett gebraten haben. Nun gut, der Künstler hat offensichtlich ein komplexes Verhältnis zu Goldfischen. Was ich mich aber frage: Warum will er die Leiche tiefgekühlt verfüttern? Wie… Read
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Bei der Süddeutschen habe ich gerade einen Artikel über mangelhafte Rethorik gelesen. Neben allerlei allgemeinen Feststellungen über die schlechten Vorträge hierzulande wird dort auf ein Faktum hingewiesen, das ich hier noch einmal besonders hervorheben will: Viele Redner verwenden unglaublich viel Zeit auf das Anfertigen einer Power-Point-Präsentation, vernachlässigen aber völlig den eigentlichen Vortrag. Dieser Unsitte bin auch ich als nun fast ehemaliger Student in meinem Studium immer wieder begegnet. Jemand betritt einen Raum. Er sagt etwas. Nach einiger Zeit hat mein… Read
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Zurück zur Lyrik ruf ich mir ins Genick bis der Nackenwirbel klickt und meine Glocke samt Gedächtnislücke nickt beglückt entzückt erschrickt vor diesem Tritt der diesen Schritt erwirkt und zirp nun zaudernd Neues zaubernd in die Auen unsrer ausgebauten ausgelaugten Zeit Read
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Ich habe es getan. Ich habe mein Schicksal in die Hände einer Maschine gelegt. Bevor ich in Urlaub fuhr, stellte ich auf meinem Mail-Server ein, dass an Leute, die mir eine Email schicken ebenfalls eine Email verschickt wird, in der ich Ihnen mitteile, im Urlaub zu sein. Den ganzen Urlaub über rätselte ich, wieviele Menschen mir nun Emails schreiben würden und sich mit der Abwesenheitsnachricht auseinanderzusetzen hätten. Ich stellte mich ein auf lange nachzulesende Nachrichtenketten: „Hallo, wir würden Sie gerne… Read
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Bin gerade frisch aus dem Urlaub zurückgekommen und habe festgestellt: Es hat sich nicht viel getan. Russland macht immer noch komische Sachen und mein Blog hat auch niemand gehackt. Zeit, eine Rubrik wiederzubeleben und sich ein paar Bücher auszudenken, die man auch mal schreiben könnte: Wanderer ins Jenseits Ein Krimi, der auf dem Jakobsweg spielt. Immer wieder verschwinden Wanderer auf Nimmerwiedersehen und keiner mag den Botschaften glauebn, die sie auf Erden hinterlassen: Bin aufgefahren! Habe das Licht gesehen! Bin verdampft.… Read
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Ja, jetzt bin ich eine Woche weg und wenn sich nicht irgendjemand dreistes hier reinhackt, wird also eine Woche nichts Neues hier zu lesen sein. Es ist mein erster richtiger Urlaub seit acht Jahren oder so und ich blicke der Woche in Südfrankreich mit einer Mischung aus Vorfreude und Panik entgegen. Soweit ich weiß ist Frankreich aber nach wie vor ein recht urlauberfreundliches Land, in dem niemand entführt wird. Kannbibalen gibt es dort auch nicht. Eigentlich langweilig. Vielleicht sollte ich irgendwelche… Read
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Uhus kommunizieren offenbar auch über ihre Exkremente, wie man heute beim Stern lesen kann. So teieln Uhus durch Fäkalien mit, wie es gerade um ihren Nachwuchs steht und natürlich markieren sie damit ihr Revier. Das enttäusch natürlich diejenigen unter uns, die stets wie ich dachten, dass allein der schöne Ruf des Uhus, der dem putzigen Tier ja seinen Namen gab, zu Kommunikation völlig ausreiche. Tagelang versuchte ich selbst schon, meine Kommunikation auf ein erträgliches Mindestmaß zu reduzieren, indem ich alles… Read
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Unser allseits beliebter Ministerpräsident, der es schon fast schaffte, Filbinger zum leidenschaftlichen Antifaschisten zu erklären und ansonsten den Rest der Republik mit seiner Betonfrisur zu erheitern, die perfekt mit seiner auch ansonsten steifen Figur harmoniert, ist nun in Urlaub gefahren. In Den Caming-Urlaub. Bild hat ein paar sehr neckische Bilder und ein bisschen Text darüber ins Netz gestellt. Beeindruckend, wie dieser Mann es schafft, selbst in der Badehose noch so auszusehen, als würde er gerade freudestrahlend ein neues Einkaufszentrum eröffnen,… Read

