Nach der üblichen Begrüßung zwischen Herrn Schmidt und den in seinem Garten landenden Aliens folgt diesmal dieser Dialog:

– Tach Schmidtie!

– Tach Aliens!

– Und wie gehts?

– Spitze! Es gibt Krieg!

– Krieg!

– Ja, haha! Jetzt können diese Kopfhöhrerkinder mal zeigen, was in ihnen steckt!

– Was, die Andorianer?

– Nein, nein. Die Kinder. Die dreißigjährigen Kinder, die mir sagen, ich sei ein böser Mensch, weil ich Vorurteile habe und selber Schuhe tragen, die arme Kinder zusammennähen mussten! Die können jetzt mal zeigen, ob sie auch im richtigen Leben schießen können oder ob es nur für ihre Ballerspiele reicht!

– Ach so, es geht nur um Menschen…

– Ja, um die Menschheit geht es! Die hat nämlich verzockt! All das Geld ham sie an der Börse verzockt!

– Ach, das tut uns leid, wo Geld auf der Erde doch so wichtig ist…

– Ja, haha! Aber ich habe vorgesorgt! Ich hab schon vor Jahren all mein Geld abgehoben. Kurz nachdem die Mauer fiel und die ganzen Kommunisten einfach so hier rüber durften. War doch klar, dass der kapitalismus das nicht mitmacht. Die haben uns infiltriert und sind alle an die Börse gegangen und jetzt, jetzt stehen die alle dumm da. Nur ich nicht, ich nicht. Ich hab mein Geld in Strümpfe gepackt und in meiner Matratze versteckt. (mehr …)

Nach der üblichen Landung eines UFOs in Herrn Schmidts Garten entspinnt sich bei einem Schnaps folgendes Gespräch zwischen dem rüstigen Rentner und seinen außerirdischen Freunden:

– Tach, Schmidtie!

– Tach, ihr Racker

– Na, was macht die Kunst?

– Ach, Kunst! Gestern hab ich über einen gelesen, der Goldfische pürieren will, da lob ich mir doch die selbstgebastelten Kuckucksuhren von Karl-Heinz, das ist noch handfeste Arbeit…

– Ja, immer diese Experimente…

– Ja, wo ist denn heute ein Michelangelo…

– Ah, ein klassischer Fäkalkünstler der alten Schule?

– Was nein, der hat noch richtige Menschen gemalt

– Richtige Menschen, einfach gemal? Das ist doch total krank..

– Na ja, egal, die Politik macht es ja auch nicht besser. Da hat man seit jahren Truppen in Pakistan stationier, wo die Deutschen ja mal Verantwortung übernommen haben und dann muss auf einmal der Präsident abtreten! Immer noch eine Bananenrepublik!

– Ja, die deri Könige, die auf Alpha Centauri die Müllabfuhr verwalten, mussten jetzt auch ihren Platz für ein paar Leibeigene aufgeben, schlimm schlimm

– Ja und dabei hatten die Karadzic gerade erts gefasst, da hätt es doch ruhiger werden müssen. Dieser Musharraf konnte doch dann schalten und walten wie er wollte, aber die Amerikaner haben es ja wieder vor die Wand gefahren. Kein Wunder, wenn man einen schwarzen Präsident hat, wird Zeit, dass McCain die Wahlö gewinnt gegen diese Frau da, Larin, Sarin, ach wisst ihr heute ist einfach nicht mein Tag…

– Na gut, wir fliegen dann mal.

Später an Bord des Raumschiffs:

– Irgendwie tut mir der Schmidtie ja leid..

– Sollen wir ihm sagen, dass Politik eigentlich gar nicht existiert und die Kunstwissenschaftler eigentlich die Welt beherrschen.

– Ach lass ihn doch, bald werden ja auch die Strahlen bei ihm wirken…

Wie immer zu Beginn einer Folge landet ein UFO in Herrn Schmidts Garten, aus dem drei gut gelaunte Aliens steigen:

– Tach Jungens!

– Hey Schmidtie!

– Was macht die Kunst?

– Die Kunst? Ja, öh, wir fragen uns ja immer noch, was das eigentlich sein soll… Unsere Forscher sind inzwischen so weit, dass Kunst wohl weniger mit Mikroben zu tun hat und auch nicht mit PET-Flaschen, wobei man das auch anders sehen könnte. Also irgendwie scheint es ein philosophisches Problem zu sein, aber was das sein soll, haben wir auch nicht verstanden.

– Ja wir Menschen haben eine Menge Probleme, die wir selber auch nicht verstehen…

– Ja ja, das kennen wir. Wir wissen nicht mal, warum unsere Raumschiffe fliegen. Sie tun es einfach. Auf dem ganzen Heimatplaneten stehen diese Dinger rum, aber keiner weiß, woher sie kommen und warum sie entgegen jeder Logik schneller als das Licht fliegen können.

– Ach so…Ich hab da noch eine Frage: Das Olympiastadion in Peking…Hat das irgendwas mit euch zu tun? (mehr …)

Wie üblich landet ein UFO in Herr Schmidts Garten und er bergüßt die drei aussteigenden Aliens auf sein ihm eigene Art:

– Tach, ihr Racker!

– Hey Schmidtie!

– Na, ihr Tagediebe? Am Rumhängen?

– Nö nö, wir haben gerade 20 Entführte wieder daheim abgeliefert.

– Entührte, hmmm, könntet ihr für mich auch mal ein paar Leute entführen?

– Ja klar, wenn wir mit denen Experimente machen dürfen…

– Exprimente, was für Experimente?

– Och, so dies und das, paar Organe durch bessere ersetzen, gegen Alkohol immun machen, um zu sehen, ob sie ohne Rausch verzweifeln, Fotos machen, um sie als Monster in Computerspielen auftreten zu lassen…

– Na, das ist ja noch ziemlich human

– Ähh, wohl eher außerirdisch

– ach ja, tschuldigung.

– Schon gut, worum gehts denn?

– Ich gehe ja manchmal ins Internet…

– Echt? (mehr …)

Herr Schmidt sitzt in seinem Garten. Grantig und gnatschig und bruddlig wie immer. Und wie immer landet gerade zur rechten Zeit eine Fliegende Untertasse in seinem Gärtchen, dem drei Aliens entsteigen. Und wie immer entspannt sich ein nettes gespräch:

– Hey Schmidtie!

– Na, ihr Rotznasen?

– haste Schnaps?

– Schnaps? Ja, ja..

– Ah!

– Sehr gut. Hilft doch ein bisschen. Hab gerade was von dem Kartoffelsalat von der Meier Trine gegessen. Kotzübel is mir.

– Meier Trine?

– Ja, die Nachbarin, wisst ihr. Ist so ne alte Schabracke, die mich für einen versehrten Kriegshelden hält. Dabei war ich ja gar nicht an der Front, sondern hab hier nach dem Rechten gesehen.

– Hehe wie auf dem Planeten, wo wir immer landen! Die Bewohner sind strunzdumm und halten uns für was Besseres! Servieren uns allen möglichen Kram und denken, wir wüssten das zu schätzen, haha!

– Ja genau so eine is die. Und der Kartoffelsalat! Wusste ich gleich, dass der nicht gut sein kann. Ist ja jetzt alles genmanipuliert. Die pflanzen soner Kartoffel die Gene von nem Kaninchen ein, damit sie mehr Sprösslinge hat. Pervers echt. (mehr …)