Märchen

  • Der Sohn stand für einen Sonntag ungewöhnlich früh auf. Vielleicht half es, dass sie Tochter ihn euphorisch begrüßt hatte. Wir frühstückten also alle einigermaßen ausgeschlafen zusammen. Danach war es für die Mutter und die Kinder schon an der Zeit aufzubrechen. Sie waren mit einer Freundin des Sohnes aus dem Kindergarten verabredet. Sie trafen sich auf dem Spielplatz, tobten herum, die Mütter erörterten die Vor-und Nachteile verschiedener Rollermodelle. Zum Mittagessen waren die drei wieder da. Ich hatte etwas Tai Chi gemacht… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • „Nicht kämmen! Ich will aussehen wie ich!“ sagte der Sohn heute morgen. Ich fand es super. Ich überlege ernsthaft, mir ein T-Shirt machen zu lassen mit dem Spruch drauf. Das hat ja geradezu philosophische Züge. Davor hatten der Sohn und ich noch etwas ausgeschlafen, während die Tochter die Mutter schon früh geweckt hatte. Die beiden warteten mit dem Frühstück auf uns. Nach dem Frühstück fuhr die Mutter mit den Kindern aufs Land. Dort wurde unter anderem ein neuer Zaun, was… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • Heute durfte ich wieder die Tochter in der Kita abliefern. Weniger Drama als die letzten Tage. So langsam gewöhnt sie sich vielleicht wieder dran. Ich hatte den Vormittag über Zeit, endlich den Papierkram für mein Seminar abzuschließen und kreativ zu sein.  Und so wichtige Dinge tun, wie in Ruhe die Wäsche in die Maschine zu räumen und den Müll runterzubringen. Ich musste mich auf die bevorstehenden Ereignisse des Nachmittags vorbereiten. Ich musste mit der Tochter später noch zum Impfen. Im… Read

    , , ,
    2–3 Minuten
  • Die Tochter sagte mir heute in der Kita, dass ich ihre Matsch-Hose nicht vergessen solle. Also sie hielt sie mir hin und sagte streng etwas dazu. Die Botschaft kam auf jeden Fall an. Sie ist auf jeden Fall immer sehr direkt. Morgens war sie auch wieder sehr beleidigt, als ich sie in der Kita abgab. Sie wurde wütend und die erfahrene Erzieherin sagte nur: „Nein, nicht trippeln!“ Ich verbrachte den Vormittag mit einem Großeinkauf inklusive Baumarktbesuch. Ich flanierte durch den… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • Heute wieder eine ähnliche Aufteilung wie gestern: Ich durfte die Tochter in die Kita bringen, während die Mutter den etwas längeren Weg mit dem Sohn in den Kindergarten nahm. Wobei beide Wege ja luxuriös kurz sind. Ich hatte direkt anschließend ein Zoom-Meeting, bei dem noch weitere Online-Tools zum Einsatz kamen. Es war total zeitgemäß. Die Mutter widmete sich ihrem Schreibtisch, ich meinem. Eine Reihe von Emails wollte beantwortet sein. So langsam hat man das Gefühl, der Kulturbetrieb erwacht vorsichtig aus… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • Die Mutter hat Urlaub, ich hatte kein Seminar. Es war also ein regelrecht entspannter Vormittag. Natürlich mussten wir vorher noch die Kinder in Kita und Kindergarten bringen. Heute war ich mit der Tochter dran. Das geht um einiges schneller. Sie hatte etwas Abschiedsschmerz, aber es ging. Wieder zu Hause, drehte ich den nächsten Gedichte-Film für die Reimpatrouille. Diesmal zum Thema „Nacht“. Das war inhaltlich nicht schwer zu füllen. Unsere Nächte sind ja turbulent genug. Am Sonntag geht die Ausgabe online.… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • Die Tochter wollte nach der Kita erst mal ins Bett. Aber nicht zum Schlafen – zum Spielen. Sie warf ihre Schnullis durch die Gegend und hüpfte auf der Matratze. Nachdem die Kita heute früher schließen musste, hatten wir eine Stunde Extrazeit zusammen, bevor wir den Sohn aus dem Kindergarten abholten. Der Sohn wollte wie immer nicht gehen. Die Tochter hüpfte mit ihm noch ein bisschen auf dem Trampolin. Er fuhr auf dem Laufrad heim. Ich durfte ihn an den leichten… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • Ein voller Sonntag. Morgens schliefen wir wieder so lange, dass der Sohn von selber aufstand, um gleich „Burger“ zu machen mit seiner Knete. Er war dann etwas beleidigt, dass wir auch normal frühstücken wollten. Nach dem Frühstück bastelten und malten die Kinder, weil auch die Tochter das lautstark eingefordert hatte. Außerdem ging es auch noch auf den Balkon zum Sandeln. So richtig zufrieden waren sie nirgendwo. Unsere Nerven waren etwas strapaziert. Die Mutter hatte zum Glück noch die Idee, Plätzchen… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • „Papa, darf ich aufstehen?“ fragte der Son. „Ja!“ sagte ich sehr verwundert. „Ich muss Burger machen.“ sagte der Sohn. Das ist natürlich ein guter Grund, um auf einmal zum Frühaufsteher zu werden. Mutter und Tochter waren wie immer auch schon wach, aber heute nur eine Stunde früher. Wir frühstückten lange und ausgiebig. Der Opa kam vorbei und holte die Kinder ab zur Landpartie. Dort frühstückten sie nochmal. Meine Frau schrieb: „Sie haben schon gefrühstückt.“ Die Oma antwortete: „Dafür hatten sie… Read

    , , ,
    1–2 Minuten
  • Morgens gab es die gerade übliche Rollenverteilung: Die Mutter brachte die Tochter in die Kita. Ich wälzte den verschlafenen Sohn aus dem Bett und in den Kindergarten. Die Mutter hatte es auch etwas eilig: Sie hatte ihren ersten Frisör-Termin nach dem Lockdown. Ich war Mittags damit dran. Viel mehr passierte Vormittags nicht. In Zeiten wie diesen ist ein Frisörbesuch ja auch ein epochales Ereignis. Nachdem wir beim Frisör gewesen waren und den Mann hinter der Käsetheke damit überraschten, dass wir… Read

    , , ,
    1–2 Minuten

About the author