Die Mutter hat Urlaub, ich hatte kein Seminar. Es war also ein regelrecht entspannter Vormittag. Natürlich mussten wir vorher noch die Kinder in Kita und Kindergarten bringen. Heute war ich mit der Tochter dran. Das geht um einiges schneller. Sie hatte etwas Abschiedsschmerz, aber es ging.

Wieder zu Hause, drehte ich den nächsten Gedichte-Film für die Reimpatrouille. Diesmal zum Thema „Nacht“. Das war inhaltlich nicht schwer zu füllen. Unsere Nächte sind ja turbulent genug. Am Sonntag geht die Ausgabe online.

Die Mutter machte ihren Schreibtisch. Ich scannte Anwesenheitslisten für die Uni ein. Nachmittags holte die Mutter die Kinder ab, während ich Gesangsunterricht hatte. Mein Lehrer war so mittelmäßig zufrieden mit mir. Ich habe Schwierigkeiten damit, meine Zunge unten zu lassen. Die Zunge führt quasi ein Eigenleben.

Danach kamen alle heim und kurz darauf auch noch Besuch. Die Kinder freuten sich sehr. Der Sohn probierte gleich mal die neuesten Sprüche aus dem Kindergarten aus. Die Tochter durfte mal wieder auf einem anderen Schoß sitzen.

Ich kochte Nudeln mit Brokkoli, was allen gefiel. Nach dem Essen drehten die Kinder wie immer etwas durch. Der Sohn baute eine Maschine aus Pixi-Büchern und anderen Gegenständen. Die Tochter störte ihn dabei.

Der Besuch ging wieder. Schon witzig, wie sich die Besuchszeiten ändern, wenn man Kinder hat. Die Tochter bekam noch einen echten Wutanfall, weil die Mutter es gewagt hatte, sie mir in den Arm zu geben und ins Bad zu gehen. Danach schlief sie dann schnell ein. Der Sohn schaute noch seine Zahnputzfilme und ließ sich Geschichten über Giraffen, Elefanten und Rettungswagen erzählen. Und dann war Ruhe.

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