„Nicht kämmen! Ich will aussehen wie ich!“ sagte der Sohn heute morgen. Ich fand es super. Ich überlege ernsthaft, mir ein T-Shirt machen zu lassen mit dem Spruch drauf. Das hat ja geradezu philosophische Züge. Davor hatten der Sohn und ich noch etwas ausgeschlafen, während die Tochter die Mutter schon früh geweckt hatte.

Die beiden warteten mit dem Frühstück auf uns. Nach dem Frühstück fuhr die Mutter mit den Kindern aufs Land. Dort wurde unter anderem ein neuer Zaun, was sie allerdings verpassten. Dafür stürmte es und der Sohn erzählte mir Abends, er sei der erste gewesen, der gesehen hätte, dass das Vogelhäuschen umgefallen war.

Ich hatte noch ein konspiratives Treffen auf Zoom zum neuen Podcast. Außerdem tat ich wichtige Dinge wie den Esszimmertisch einzuölen.

Am frühen Abend kehrten die anderen schon zurück. Die Tochter krabbelte dem Sohn bei der Ankunft erstmal übers Gesicht, was er nicht so toll fand. Sie wird immer frecher und kann auch immer noch besser an den Haaren ziehen.

Ich las vor dem Essen aus den neuen Büchern vor. Wir aßen verschiedene Reste, die Tochter schmierte sich mit Tomatensoße ein. Sie ging relativ zügig schlafen, der Sohn nicht. Er schaute seine Filme und ließ mich Geschichten über Zebras und Züge erzählen. Seine neueste Idee ist, dass er immer auf drei zählt: „Und dann musst du anfangen!“ Ich habe ihn das bisher nicht erzählt, aber wenn alles wieder einigermaßen normal wird, darf ich bei Theatersport auch wieder nach dem Einzählen eine Geschichte beginnen. Danach erzählte er mir noch aus dem Kindergarten und wollte mal wieder wissen, in welche Schule er denn dann kommt. Nach einer Stunde schlief er ein.

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