Der Sohn stand für einen Sonntag ungewöhnlich früh auf. Vielleicht half es, dass sie Tochter ihn euphorisch begrüßt hatte. Wir frühstückten also alle einigermaßen ausgeschlafen zusammen. Danach war es für die Mutter und die Kinder schon an der Zeit aufzubrechen. Sie waren mit einer Freundin des Sohnes aus dem Kindergarten verabredet.

Sie trafen sich auf dem Spielplatz, tobten herum, die Mütter erörterten die Vor-und Nachteile verschiedener Rollermodelle. Zum Mittagessen waren die drei wieder da. Ich hatte etwas Tai Chi gemacht und den Gang unter die Dusche nachgeholt, der im morgendlichen Tumult nicht möglich war.

Nachmittags widmete sich die Mutter den vielen neuen Pflanzen auf dem Balkon. Ich las dem Sohn vor, während die Tochter um uns herum turnte. Ich las das Drachenbuch, das Detektivbuch und das Gartenbuch vor und dann durften die Kinder in unseren Garten, also auf den Balkon und der Mutter helfen.

„Helfen“ heißt: Sie glaube zu helfen, die Mutter versucht, mit zwei Kindern trotzdem noch irgendwie weiter einzupflanzen. Zumindest der Sohn ist aber wirklich schon ein begeisterter Gärtner. Die Tochter stapfte vergnügt auf dem Balkon herum. Ich räumte drinnen irgendwas auf.

Im Anschluss durfte ich mit den Kindern noch ins Kinderzimmer. Die Mutter hatte auf dem Haussperrmüll noch eine Tafel gefunden. Die Kinder bemalten die Tafel und ein bisschen auch das Bett. Ich achtete darauf, dass sie sich dabei nicht verletzten.

Zum Abendessen gab es eine wilde Mischung. Der Sohn zeigte der Mutter während ich alles warm machte seine neueste erfundene Yoga-Figur: Den herabschauenden Frosch.

Nach dem Essen durften die Kinder noch baden. Und dann gingen beide recht schnell schlafen. Heute durfte ich dem Sohn noch eine Geschichte über eine Spinne erzählen, mal ein bisschen Abwechslung nach all den Zebras und Elefanten.

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