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Heute gab es nach dem Aufstehen nur ein halbes Drama. Der Sohn wollte seinen Schlafsack anlassen. Das will er oft. Er sieht darin aus wie eine gigantische Raupe. Wir konnten ihn davon überzeugen, dass man in dem Aufzug besser nicht in die Kita geht. In der Kita wollte er noch auf den Arm und am liebsten wieder gehen. Ich blieb hartnäckig, sagte nach einiger Zeit: „So jetzt sagen wir aber mal tschüss.“ Der Sohn stand auf, schnaubte kurz, sagte beleidigt… Read
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Der Tag begann mit dem üblichen Großes-Kind-in-die-Kita-bringen-Drama. Wobei ich nur derjenige war, der das schreiende Bündel anziehen musste. Meine Frau brachte den Sohn zu seiner Betreuungsstätte, wo dann aber alles gut war. Ich erholte mich mit meinem Storytelling-Seminar. Heute war World Building dran. Die Studierenden und ich entwarfen die Welt Astrodia, in der Menschen, die auf fliegenden Inseln leben in den Kampf gegen ein Kollektivbewusstsein ziehen, das sich immer wieder als Fata Morgana manifestiert. Natürlich gab es auch ein Steinvolk,… Read
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Der Morgen war ein episches Drama. Der Sohn und ich sind gleichermaßen Morgenmuffel. Ich quälte mich aus dem Bett, war aber wenig überzeugend, als ich aus der Dusche kam und sagte: „Los, aufstehen…“ Ist auch schwer, wenn man selber dabei denkt: „Aufstehen, so ein Quatsch. Warum muss überhaupt irgendjemand irgendwann aufstehen?“ Unter Tränen und Protest wurde der Sohn angezogen. Ich musste ihn vor der Kita-Tür noch seine Milch zu Ende trinken lassen. Selbst in der Kita wollte er erst nicht… Read
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Die Tochter zermantschte Bananen und eine Erdbeere wie eine kleine Aktionskünstlerin. Es stellte sich heraus, dass sie wie ich keine Bananen mag. Erdbeeren schon eher. Die Tochter hatte heute volle Aufmerksamkeit, weil der Sohn bei den Großeltern war. Morgen darf der Sohn wieder in die Kita, nachdem der Schnupfen langsam abgeklungen ist. Nach unseren Informationen ist mindestens die halbe Kita krank geworden. So viel zum Sinn und Unsinn mancher Hygiene-Maßnahmen. Die Tochter probierte über den Boden rollend neue Laute aus.… Read
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Ich sagte heute Morgen: „Hier, deine Milch.“ Der Sohn sagte: „Stell sie einfach auf den Klotz im Schlafzimmer.“ und machte ungerührt sein Puzzle weiter. Manchmal schafft er es, dass man sich fühlt wie sein persönlicher Assistent. Nach einem etwas öden Vormittag. Nur unterbrochen von Beschwerden der Tochter, ging ich mit den Kindern auf große Mission: Käse kaufen und zur Apotheke. Das klingt harmlos. Wir brauchten trotzdem zwei Stunden länger als geplant, bis wir das Haus überhaupt verließen. Meine Frau war… Read
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„Was willst du zum Frühstück?“ fragte die Mutter. „Maultaschen!“ sagte der Sohn. Er war sehr überzeugend. Und aß sie dann doch nicht. Ähnlich konfus ging der Vormittag weiter. Ich erinnere mich nicht mehr an viel, nur an das: In einem Moment der Ruhe lag ich mit meinem Sohn und meiner Tochter auf einer Matratze, einen rechts im Arm, eine links im Arm. Wir ruhten uns zwei Minuten aus. Dann rollte die Tochter von der Matratze und der Sohn musste das… Read
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Die Tochter aß zum Frühstück Erdbeeren. Danach sieht es immer etwas so aus, als hätte ein kleiner Vampir sein blutiges Mahl zu sich genommen. Sie scheint auch mehr Interesse daran zu haben, die Erdbeeren in ihre Einzelteile zu zerlegen, als sie wirklich zu essen. Der Sohn schloss sich an, zumindest was die Grundsubstanz anging und aß ein Brot mit Erdbeermarmelade. Noch waren beide krank, aber auf dem Weg der Besserung. Ich spielte Memory mit dem Sohn, was für ihn gerade… Read
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„Meine Schwester ist ein Kreisel!“ sagte der Sohn. Ich fragte: „Und was bist du?“ „Ich bin der Stoßdämpfer!“ Ansonsten war der Tag von Krankheit geprägt. Zwei kleine Rotznasen litten an meiner Seite so durch den Tag. Bisher bin ich der einzige in der Familie, der von diesem üblen Schnupfen verschont geblieben ist. Ich hoffe, ich bin immun und es läuft nicht wie bei allen anderen Kinderkrankheiten bisher, bei denen ich dachte: Ha! Ich bekomme es nicht! Ich bin bestimmt immun!… Read
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Heute war ich mit zwei kranken Kindern zu Hause. Habe abwechselnd Nasen geputzt. Immerhin kam ich dazu, meine Rückenübungen zu machen. Ich musste nur währenddessen ein Puzzle machen. In der richtigen Position ist das gar kein Problem. Der Sohn brachte mir immer wieder Bauwerke aus Lego und fragte mich: „Was ist das?“ Mit der Zeit fand ich heraus, dass es völlig ausreichend ist, wenn man einfach immer sagt: „Ah, ein Schiff!“ Später spielten wir auf dem Matratzenlager im Kinderzimmer. Es… Read
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Der Morgen war wie jeder Morgen, an dem man versucht, alleine mit zwei Kindern aufzustehen. Ich konnte immerhin im Stehen mit der Kleinen umgeschnallt frühstücken, weil der kranke Sohn im Bett noch seine Milch trank. Bis ich ins Bad konnte, verging noch eine Stunde. Wir schafften es, früh das Haus zu verlassen. Vorher hatte die Tochter noch ihren großen Moment. Sie wollte mich wohl trösten oder so, auf jeden Fall versuchte sie lachend, mir ihren Schnuller in den Mund zu… Read

