Zu Hause – Tag 123

Heute gab es nach dem Aufstehen nur ein halbes Drama. Der Sohn wollte seinen Schlafsack anlassen. Das will er oft. Er sieht darin aus wie eine gigantische Raupe. Wir konnten ihn davon überzeugen, dass man in dem Aufzug besser nicht in die Kita geht.

In der Kita wollte er noch auf den Arm und am liebsten wieder gehen. Ich blieb hartnäckig, sagte nach einiger Zeit: „So jetzt sagen wir aber mal tschüss.“ Der Sohn stand auf, schnaubte kurz, sagte beleidigt „Tschüss!“ und ging ohne weitere Umschweife zum Frühstück.

Die Tochter beschloss, heute nur im Tragetuch zu schlafen, was ihre Schlafphasen auch für mich etwas anstrengend machte. Dafür begeisterte sie mit ihren Fast-schon-Krabbel-Künsten. Sie spielte ausgiebig mit meinen Schuhen, einem Marmeladendeckel und ist bald in der Lage, den Spieleschrank auszuräumen.

Später bekam ich Verstärkung, holte den gut gelaunten Sohn ab und konnte ein bisschen Pause machen. Bis ich den Sohn wickeln wollte, was er gar nicht einsah. Wir lösten unseren Streit, indem der Sohn Filme anschauen ging. Die Mutter kam heim. Ich ging ins Tai Chi. Als ich wieder heimkam, waren alle inklusive mir wieder entspannt.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.