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Auch die Politik und das Engagement für diese darf natürlich bei Tierlyrik nicht zu kurz kommen. Dieses Gedicht widmet sich den Aktivisten der Unterwasserwelt: Ein paar Fische, wie ich merk, schwammen zum Atomkraftwerk, und zwar zur Demonstration. Motto: Schwimmen gegen den Strom. Read
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Ich erweitere stetig mein Repertoire, was zu bedichtende Tiere angeht. Heute mal etwas mit Schafen und ihrem speziellen Umgang mit eskalativen Strukturen, was Auseinandersetzungen angeht: Zwei Schafe hatten ziemlich Streit und schließlich war es dann so weit, nach vielem üblem Rumgeprolle kriegten sie sich in die Wolle. Read
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Zur Abwechslung mal wieder ein Tiergedicht. Heute über die von mir bisher sträflich vernachlässigte Gattung der Kühe und ihre Konsumgewohnheiten: Ne Kuh steht traurig auf der Weide und sagt: Wisst ihr, warum ich leide? Das Gras hier ist nicht zu gebrauchen, das kannst du in der Pfeife rauchen. Read
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Weil es gerade so läuft mit den absurden Texten, hier noch einer. Wie immer gilt die Warnung: Wer auf Logik, Zusammenhang und so steht, könnte enttäuscht werden. Allen Anderen viel Spaß. Die Rezension Als sie meinen Körper fanden, war ich schon tot. Inspector Rotbutton beugte sich über mich und sagte: Es hat ihn also doch erwischt. Olga stand neben ihm und zitterte. Sie konnte nicht wissen, dass sie einem meiner Mörder gegenüberstand. Alles hatte mit Enduricon angefangen. Ich hatte nach… Read
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Ich habe mal tief im Archiv gegraben und einen Text aus der Kategorie „Absurdes“ gefunden, der sehr schön in die Jahreszeit passt. Ich muss nur eine Warnung an Menschen aussprechen, die eher Texte mögen, die sich leichter erschließen: Das wird hier nicht der Fall sein. Er ist wirklich sehr absurd. Deshalb mag ich ihn. Der Morgenhimmel über Alaska Der Morgenhimmel über Alaska hatte ausgesprochen gute Laune. Schon lange war ihm nicht mehr ein klares Blau gelungen. Er schaute auf die… Read
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Passend zur Jahreszeit ein Pinguin-Gedicht über die Dialektik der Liebe: Ne Pinguinfrau ist verliebt, weswegen sie vor Freude piept: Bei dem da hab ich gleich gespürt, dass er mich voll aufs Glatteis führt! Read
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Liebe mich! Das scheint die Botschaft unserer Zeit zu sein. Das fällt mir gerade zwischen zwei Atemzügen wieder ein. Immer mehr scheint unser Leben, oder zumindest das von vielen, die ich kenne, sich darum zu drehen, geliebt zu werden. Klar, man kann sagen: War das nicht schon immer so? Sehnten nicht auch die Bauern auf den Feldern des Mittelalters sich nach jemandem, der bemerkte, das sie arbeiteten? Ich denke, sie waren froh zu überleben. Schon gut, dass wir nicht mehr… Read
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Ein Bär sagt zu nem andern klar: Keinen Winterschlaf dies Jahr! Das mach ich jetzt zum Paragrafen! Der andre: Ich werd drüber schlafen. Read
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Ich wünsche Träume, in denen alles klappt. In denen man endlich den Sex hat, den man immer wollte und er keine Enttäuschung ist. Träume, in denen man geliebte Menschen trifft, die nicht ihre Gesichter wechseln, sondern treu mit einem durch das Schlaraffenland laufen. Träume, in denen man zu Musical-Musik durch rosa Wolken fliegt. Träume, in denen man auch einfach mal so einen Kaffee trinken kann, ohne dass irgendetwas besonderes passiert. Read
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Zeit, mal wieder ein Gedicht zu veröffentlichen. Ich werde niemals müde Poesie mit den höchsten Ansprüchen zu verfassen, gerade wenn es um so saisonale Ereignisse wie Jahreszeiten geht: Ein Hase sagt: Das ist ja spitze! Diesen Winter trag ich Mütze! Endlich wird nicht mehr gefroren. Jetzt hat er echt viel um die Ohren. Read

