Kino

  • Warum überhaupt schreiben? Diese Frage stelle ich mir oft. Ich schreibe eigene Texte seit den bewegten Tagen meiner Jugend. Das sagt wohl so ziemlich jeder, der schreibt. Glaubt man gewissen Philosophen, besteht die Welt sogar in erster Linie aus „Geschriebenem“. Erst das Fixieren in einer Art von Schrift erzeugt demnach etwas, das wir Wirklichkeit nennen können. Man kann sich darüber streiten, ob das stimmt. Es gibt aber einen Hinweis darauf, welche Funktion das Schreiben für uns haben kann. Das Schreiben… Read

  • Auch diesen Monat gibt es wieder eine Folge „Reim & Raus“ mit meinem Kollegen Jakob Nacken. Aufgenommen wurde das ganze bei „du darfst“ im Sudhaus Tübingen. Thema diesmal „Heu & Stroh“. Warum? Keine Auhnung. Aber es ist lustig: Read

    1–2 Minuten
  • „Ich muss ja auch davon leben!“ Diesen Satz sagen wir Künstler allzu gerne, wenn wir unsere Gagenforderungen begründen. Und es stecken einige traurige Wahrheiten in diesem Satz. Zum einen: Man muss von seiner Kunst leben. Muss man das? Kafka hat nicht von seiner Kunst gelebt. Das Geld, das er mit Büchern verdient hat, war nicht der Rede wert. Das Meiste wurde wohl nach seinem Tod erwirtschaftet. Dennoch hat wohl kaum ein Künstler so von der Kunst gelebt wie Kafka. Seine… Read

  • Und hier mal wieder ein neues Video! Meine Ballade „Die Küchenrächer“ ist endlich auch in ihrer ganzen performativen Prächtigkeit zu sehen: Vielen Dank an Niels Ott für das Video! Read

    ,
    1–2 Minuten
  • Nichts hasse ich mehr, als Werbung für mich selber zu machen. Als Künstler ist man einen Großteil seiner Zeit damit beschäftigt, sich anzupreisen. Ständig muss man verkünden: „Ich habe ein neues Projekt! Ein neues Buch! Einen neuen Auftritt! Und jetzt: Überraschung gibt es ein Comeback des alten Projekts/ Buchs/ Auftrittes, das ist ja noch viel toller! Und jetzt zeige ich euch mal die Sachen, die nur so mittel sind, das ist sowieso das Geilste! Und außerdem bin ich gerade total… Read

  • Mein Leben lang versuche ich Musik zu machen. Als Kind bin ich bei unseren Nachbarn immer ein bisschen Gitarre und Schlagzeug spielen gegangen. Und ich war echt gut. Alle waren mega-begeistert. Kein Wunder, ich war ja auch erst drei oder so. Dann habe ich ab der Grundschule 13 Jahre lang klassische Gitarre gelernt. Das war durchaus schön, ich durfte mit einem Gitarrenquartett und einem Jugendorchester Stücke aus der Renaissance spielen. Irgendwann hat mich meine Lehrerin sogar an ihre Laute gelassen.… Read

  • Wer mich sehr gut kennt, weiß: Ich habe eine geheime Leidenschaft für Shakespeare. Darüber habe ich vor längerer Zeit schon einen Text geschrieben. Hier ist das Video dazu, das mir dankenswerter Weise von einem großartigen Menschen produziert wurde. Read

    ,
    1–2 Minuten
  • „Wir treffen uns mal auf einen Kaffee!“ dieser Satz kann folgenschwer sein. Nicht selten in meinem Leben haben so Projekte angefangen, die mich jahrelang begleiteten. Man traf sich in einem Café oder Büro, saß dort rum redete, machte sich Komplimente, baute Gedankengebäude und war sich doch darüber im Klaren, dass das Treffen vor allem eines leisten musste: Stattfinden. Selstsamerweise waren die Treffen zu guten Projekten meist die, bei denen gar nicht so viel über die Sache selbst gesprochen wurde. Es… Read

  • Endlich mal wieder ein Video zusammen mit meinem hochgeschätzten Kollegen Jakob Nacken. Aufgenommen bei unserer Open Stage „du darfst“. Ich denke, der Rest ist selbsterklärend: Read

    ,
    1–2 Minuten
  • Ich weiß gar nicht genau, wann ich zum ersten Mal ein Tagesessen bei einem Mittagstisch gegessen habe. Es muss irgendwann im Studium gewesen sein. Ich war sicher mit Menschen essen, die schon arbeiteten und für die das völlig normal war, während ich die letzten Groschen meines Bafögs zusammenkratzte und so tat, als wäre das auch für mich völlig normal. So ein Mittagstisch ist ja schon eine schöne Einrichtung. Man geht einfach Mittags im Restaurant essen. Wenn man bei der Arbeit… Read

About the author