Ich kam wirklich sehr lange nicht zum Schreiben, was auch seine Gründe hatte. Und mit einem Krankenhausaufenthalt. Aber beginnen wir am Anfang. Ich weiß gar nicht mehr, wann der große Sohn krank wurde. Ich schrieb ja schon von Notfallmedikamenten und so. Auf jeden Fall, wurde r, nachdem er gerade wieder gesund war, wieder krank.

Die Tochter erwischte es auch mal ein bisschen und der Kindergarten war öfters nur halb offen oder ganz zu. Ich war einfach mit den Kindern zu Hause und fiel Abends fertig ins Bett und war selber auch noch krank.

Die Krönung war dann die Lungenentzündung des kleinen Sohnes, was uns zur letzten Woche bringt. Wir waren die Woche davor Donnerstags beim Kinderarzt und Samstags in der Notaufnahme, weil der kleine so verschleimt war und schlecht Luft bekam, aber da hieß es noch: Alles nicht so schlimm, mal weiter beobachten.

Am Sonntag war es denn so schlecht, dass die Mutter mit dem Kleinen nochmal in die Klinik fuhr, wobei wir uns erst gar nicht sicher waren, weil es ja hieß, es sei nicht so schlimm. Es war dann aber doch schlimm, wie ich erfuhr, während die Großeltern dankenswerterweise auf die Kinder aufpassten: Sauerstoffsättigung 80 Prozent, Lungenentzündung. Der Kleine wurde an den Sauerstoff und den Tropf gehängt, später dann an den „Flow“. Zum Glück ging es ihm nach zwei drei Tagen wieder deutlich besser, aber am Anfang war es schon dramatisch.

Wir wechselten uns in der Klinik ab. Die Mutter schlief immer dort, ich war tagsüber da und brachte ansonsten die Großen in den Kindergarten und ins Bett. Einen Tag waren sie auch noch auf dem Land bei den Großeltern und der große Sohn war irgendwann auch noch zu Hause, weil er immer noch nicht ganz gesund war.

Jetzt ist so langsam wieder alles normal und wir können uns wieder dem normalen Alltag widmen, wie zum Beispiel der Tatsache, dass heute und morgen im Kindergarten gestreikt wird.

Noch ein paar Anekdoten aus meinem Notizbuch:

Wir ziehen ein Kissen ab. Der große Sohn sagt: „Wir haben das Kissen gehäutet!“

Wir feiern zu Hause eine improvisierte Osterparty. Die Kinder hängen ein Schild an die Tür. Die Tochter erklärt mir, was draufsteht: „Bitte nicht stören – Wir feiern eine Party.“

Der Sohn darf sich eine Sendung zum Anhören aussuchen. Ich mache verschiedene Vorschläge:

Löwen – Nein.

Zirkus – Nein.

Flugzeuge – Nein.

„Okay und in der Sendung geht es nur um Treppenhäuser.“ Der Sohn, mit leuchtenden Augen: „JA!“

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