Oswald Metzger liest sich das Parteiprogramm der CDU durch und überlegt, was er davon gleich in seine neue Rede einarbeiten soll. Erleichtert stellt er fest, dass das sowieso schon alles da drin stand.

Peter Müller hat keine Lust mehr. „Ich hab es satt ein Huhn zu sein!“ seuft er und reißt sich den Kopf seines albernen Kostüms vom Kopf. Man kann sein Geld doch auch anders verdienen als sich für diese blöde Werbeaktion hinzugeben. Man muss ja nicht alles machen.

Thomas Gottschalk wartet mit Spannung auf die Ergebnisse der ersten Runde der neuen Casting-Show im ZDF, die er moderieren darf. Wird er jetzt den neuen Musical-Star entdecken?

Oswald Metzger erfährt mit Schrecken, dass die Grünen nun immer öfters mit der CDU koalieren wollen. Er ruft bei Angela Merkel an: „So geht das nicht! Da hätte ich ja auch bei den Grünen bleiben können! Ich will einzigartig sein! Ich bin ein Star!“

Peter Müller hat keine Lust mehr. Würstchen braten ist eklig. Drehorgel spielen kann er nicht, weil er immer zu schnell ist. Was soll er nur tun?

Thomas Gottschalk entdeckt den Dieter Bohlen in sich: (mehr …)

Wo kommen bloß die ganzen Menschen her? Müssten die nicht fernsehen?

Mein linker mittlerer Zeh tut weh. Zuviel getanzt? Oder zu blöd?

Was warn das fürn Geräusch? War das jetztn Klingelton oder beatboxt der kleine auf der anderen Straßenseite?

Ah, verkaufsoffener Sonntag, daher die ganzen Leute. Einkaufen ist ja noch besser als fernsehen.

Mann, ist das heiß, mal den Schal ausziehen. Bei dem Wetter gibts auch keine richtige Garderobe.

Nicht heiß nicht kalt. Nicht Sonntag, nicht Werktag. Nicht wach nicht müde. Nicht gut gelaunt, nicht schlecht gelaunt.

Scheiße, „There will be blood“ läuft wohl gar nicht mehr, na toll.

Soll ich jetzt auf den Bus warten?

Sollte vielleicht einfach in der Sonne sitzen. Nichts tun.

Schon scheiße, wenn man Sonntags arbeiten muss.

Geb ich schon kein Geld beim verkaufsoffenen Sonntag aus. Toll.

Müsste eigentlich Herbst sein, so stimmungsmäßig, wahrscheinlich schneits nachher wieder.

Andrea Ypsilanti sitzt vor der versammelten Presse und meint: „Tja, da wird jetzt wohl doch nichts draus“, nachdem eine Abgeordnete ihr die Gefolgschaft verweigert hat und somit keine Duldung einer SPD-geführten Regierung durch die Linke zustande kommt.

Thorsten Meyer steht vor der versammelten heulenden Schulklasse und vor den Trümmern der von Außerirdischen weggemampften Schokoladenfabrik und sagt: „Tja Kinder, da wird wohl nichts draus.“

Die Journalisten schauen Ypsilanti fast mitleidig an, manche sind auch ein bisschen sauer. Na toll, das wäre so ne schöne Story geworden und jetzt bringt das eine Abgeordnete zu Fall.

Die Kinder werfen ihre Pausenbrote nach Thorsten Meyer und brechen in Heulen und Zähneklappern aus. „Wir wollen da aber rein! Menno!“ schreien sie und Meyer schafft es einfach nicht, sie davon zu überzeugen, dass man in eine verschwundene Schokoladenfabrik nicht mehr reingehen kann. Nur der kleine Benny mit dem schwarzen Pullover murmelt: „Ich wollte sowieso von Anfang an ins Atomkraftwerk.“ (mehr …)

Hilary Clinton sitzt in einer Talk-Show und vergießt eine Träne, die nicht gespielt ist.

Denis Kunz steht fassungslos vor seinem Haus. Ein Heizkörper ist explodiert.

Dr. Frankenstein junior sieht andächtig auf das vor ihm liegende Wesen hinab. Sollte ihm noch Größeres als seinem berühmten Vater gelungen sein?

Millionen Fensehzuschauer rätseln während einer Werbepause über die Tränen von Hilary Clinton, während Hilary selbst von einer hektisch tupfenden Maskenbildnerin bearbeitet wird. Eine Traube von Redakteuren und Kabelträgern verfolgt atemlos den Vorgang.

Denis Kunz ist verzweifelt. Er ruft laut und deutlich nach der einzigen Person, die ihm jetzt noch helfen kann: Seiner Mama.

Dr. Frankenstein junior tritt vorsichtig einen Schritt zurück. Wird sich der vor ihm liegende Koloss nun erheben? (mehr …)

Barack Obama steht auf einer Bühne in einer Sporthalle, sieht in 500 vor Begeisterung geöffnete Münder und sagt: „Ich bin der Wandel!“ und stöhnt innerlich vor Langeweile, weil er den Spruch schon so oft gesagt hat, dass er ihn selber nicht mehr hören kann.

Thorsten Mayer steht vor seiner Spüle, betrachtet nachdenklich die Teller, Pfannen und Töpfe, die sich aneinader klebend dort stapeln und fragt sich zum wiederholten Mal, ob nicht heute der Tag sein könnte, an dem er doch mal abspült.

In einem Kaufhaus steht Liese Müller vor dem Duschgel-Regal und denkt ernsthaft darüber nach, das mit dem Zitronengras zu nehmen, weil sie weiß, dass ihr Mann es nicht ausstehen kann.

Im Dschungelcamp ist das Essen ausgegangen. Ein gealterter Tierimitator, der so unbekannt ist, dass sein Name selbst hier nicht auftauchen kann, diskutiert mit einem Handmodel, das ähnlich bekannt ist wie er, ob sie jetzt etwa von Ungeziefer leben sollen und dass er sich das als Superstar ja nicht bieten lassen könne und nun ernsthaft darüber nachdenke, seine Karriere zu beenden. (mehr …)