Der Tag des Tannebaums naht und alle zählen die Tage. Wieder werden wir alle uns begegnen an einem Fest der Liebe, das diesen Namen nicht zu Unrecht trägt: Liebe kann schön und furchtbar sein.
In den Fußgängerzonen wedeln Menschen mit Geldscheinen, um von Händlern mit möglichen Geschenken beworfen zu werden. Backöfen schmelzen durch anhand der Plätzchenmassen, die man mit ihnen produziert.
Die Stadt ist ein einziger Markt, wenn man überall Glühwein trinken würde, wo man Glühwein trinken kann, wäre man schon tot. Ständig sind Feiern und Treffen und Jubiläen, Menschen marodieren in Grupen durch Theater und Restaurants.
Eine großartige Zeit. Das letzte Gefecht von Kultur und Gesellschaft. Alle wollen es noch einmal wissen. Wollen wissen, wem sie noch keine Karte geschrieben haben und wen sie an Weihnachten noch treffen könnten.
Andere bauen Mauern aus Kissen und Decken vor ihrer Tür auf, wappnen sich für den Sturm, mit dem sie nichts zu tun haben wollen und gerade dadurch so viel mehr zu tun haben.
Ich frage mich jede Weihnachten, ob ich das jetzt furchtbar oder ganz großartig finden soll. Ich denke, es ist eine Art Initiationsritual, das uns alle noch menschlicher macht, als wie schon sind. Es kehrt die guten und schlechten Seiten gleichermaßen nach außen: Gesangskünste, Tischsitten, Tannenbaumbehängungsstrategien… Wenn man das alles durchlaufen hat, kann das neue Jahr auf jeden Fall kommen.
Und außerdem ist es ja auch ein religiöses Fest, aber dafür bin ich kein Experte…Wir sehen uns unterm Weihnachtsbaum oder in der Fußgängerzone…

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