Heute war ich lange mit den Kindern draußen, also mit den Großen. Die Mutter und ich bugsierten sie mit vereinten Kräften aus dem Haus. Es half etwas, dass ich versprach, wir würden das neue Petronella-Buch in der Buchhandlung abholen.

Unser Weg hatte viele Stationen: Erst mal zum Bäcker, danach auf den Spielplatz. Die Tochter fuhr sehr lange Karussell. „Bis mir schwindelig wird!“ Weiter ging es zur Buchhandlung, wo irgendwer die tolle Idee gehabt hatte, lauter Süßigkeiten und kleine Spielzeuge vor der Kasse aufzubauen – in einer Buchhandlung! Irgendwie schaffte ich es, die Kinder von diesen Ständen zu lösen.

Nächste Station: Apotheke. Ich habe so eine Art Bindehautentzündung und fragte, ob sie etwas dagegen haben. Die Apothekerin trat hinter ihrer Schutzscheibe noch einen Schritt zurück und sagte: „Nein, da hilft nichts. Sie müssen sofort zum Arzt! Sonst stecken sie noch die Kinder an!“ Sofort zum Arzt war am Freitag Nachmittag schwierig. Ich sparte mir auch Erläuterungen darüber, wie oft die Kinder schon Bindehautentzündung hatten.

Wir gingen noch einmal zum Bäcker. Und weiter zum Trampolin in der Innenstadt. Als die beiden Kinder dort etwas zu dominant wurden, ging es noch zum nächsten Spielplatz, wo beide ausgiebig schaukelten. Nach vier Stunden Ausflug kehrten wir nach Hause zurück, wo wir die Mutter und den kleinen Sohn trafen.

Zu Hause gab es später Fischstäbchen, nachdem die Mutter auch noch einmal in der Stadt gewesen war. Die Kinder durften noch Musik hören, was sie irgendwie so fit machte, dass sie erstmal nicht so leicht ins Bett zu bekommen waren. Die Tochter hatte sowieso einen speziellen Tag, weil sie meinte, sie sei im Schwimmbad und die ganze Zeit nebst ihrer normalen Kleidung einen Badeanzug anhatte. Sie spielte auch noch den Weihnachtsmann und schenkte mir mit tiefer Stimme einen Ball.

Irgendwie schliefen irgendwann alle. Das war doch ganz angemessen für Tag 1000.

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