Zu Hause – Tag 819/ 820

Gestern hatte ich Abends noch Poetry Slam im Landestheater. Es war sehr gut, nur konnte sich das Publikum nicht entscheiden und ich musste sie sehr lange ausklatschen lassen, wer denn jetzt gewinnen sollte. Es gab tolle Texte über Beziehungen, gesellschaftliche Missstände, Heavy Metal und Handball.

Heute morgen reizten die Kinder die Zeit im Bett mal wieder aus. Inzwischen sind die Mutter und ich relativ gelassen, wenn man kurz bevor wir das Haus verlassen noch das Gefühl hat: Das wird heute nichts. Es klappte aber.

Nachmittags holte ich die Kinder ab und war rechtzeitig vor dem Gewitter zu Hause. Im Kindergarten hat der Sohn ein neues Hobby: Mützen verstecken. Hinter der Hecke im Garten der Einrichtung türmen sich wahrscheinlich die Mützen, weil der Sohn sie dort bunkert.

Er war sehr sauer, als ich ihn seine Ersatzmütze nicht auch noch verstecken ließ. Er probierte alles: „Gib sie mir! Ich versteck sie auch nicht!“. Ich blieb hart.

Zu Hause hatte sich die Laune wieder etwas gebessert. Wir verfolgten Sturm und Hagel von drinnen. Die Mutter kam heim. Es gab gutes Essen von der Oma. Nach dem Essen machte die Tochter noch Eis für uns alle. Es gab drei Sorten: Schoko, Vanille und Apfelschorle. Und bevor man das Eis bekam, musste es natürlich noch in den Ofen.

Ich las noch ein Buch über Dinosaurier und eines über Mäuse vor und dann ging es ab ins Bett.

Kommentar verfassen Antwort abbrechen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.