Zwei lange Tage mit den Kindern liegen hinter mir. Gestern schliefen wir aus. Die Kinder tobten viel durch die Wohnung. Nachmittags schafften wir es zum Glück nach draußen. Ein Kurztrip zu den Pferden und einer Matschpfütze, in der die Kinder so wild herumhüpften, dass wir bald wieder gingen. Im Garten spielten wir dann noch Verstecken. Noch finde ich die Kinder immer gleich wieder und muss mich eher anstrengen, noch ein bisschen so zu tun, als vermute ich sie wo anders.

Heute gingen wir gleich Vormittags raus und machten einen Ausflug zum Schloss. Am tollsten finden die Kinder „Geheimgänge“ und die ganzen Türen dort.

Für mich war der Anstieg vor allem die größte Herausforderung. Auf dem Rückweg landeten wir vor der Stiftskirche, wo die Kinder ein Eis bekamen. Das hatte ich ihnen versprochen, damit sie das Haus verließen. Wir saßen auf der Stiftskirchentreppe und aßen unser Eis in der Frühlingssonne.

Danach machten wir noch ein paar Besorgungen. Die Kinder lauschten einem Straßenmusiker. Vor allem die Tochter war sehr begeistert und fing gleich zu tanzen an.

Der Rückweg zog sich, weil die Tochter laufen wollte und uns regelmäßig den Weg versperrte und sagte: „Hier ist eine Absperrung!“

Zu Hause durfte ich viel vorlesen. Später richteten die Kinder einen Laden ein. Ich räumte alles, was ich kaufte ein und brachte so wieder etwas Ordnung in das Chaos in der Wohnung.

Mit der Tochter machte ich noch Pizza, die Mutter kam heim, wir aßen. Ich las nochmal vor, die Mutter machte mit den Kindern noch eine Exkursion zum Müll und dann ging es sehr schnell ins Bett.

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