Zu Hause – Tag 709

Morgens traf ich die Tochter im Flur. Die Mutter war schon im Bad. Der Sohn stand auch bald auf. Die Kinder durften einen Ausflug aufs Land zu den Großeltern machen und sogar übernachten. Deshalb gibt es heute nicht ganz so viel zu erzählen.

Ich verbrachte den halben Tag vor meinem Animationsprogramm und fluchte. Als die Mutter wiederkam, gingen wir bald in den Garten. Ich ging voraus und fällte einen Baum. Eigentlich war es eher so eine Art Geflecht, das sich um einen morschen Holzpfahl gewunden hatte. Ich zerlegte es mit Axt und Astschere und war sehr stolz, als es umfiel.

Wir beschnitten noch weitere Äste und stapelten unsere Grüngutbündel abholbereit an der Straße. Es war eine imposante Menge.

Abends gingen wir noch essen. Für anderes Kulturprogramm fehlte uns etwas die Aufnahmefähigkeit. Allerdings ist es auch der typische Effekte in Tübingen: Man hat immer das Gefühl, etwas zu verpassen, aber wenn man mal weg will, findet kaum etwas statt. Das war schon vor Corona so.

Von den Großeltern erfuhren wir noch, dass der Sohn den ganzen Tag Punktebilder gemacht hatte. Die Tochter kam regelmäßig zum Opa gelaufen und sagte: „Der Sohn braucht Hilfe“. 

Wir gehen jetzt schlafen und genießen eine Nacht ohne große Unterbrechungen.

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