Zum Glück war ich ausgeschlafen. Die Mutter war schon auf dem Weg zur Arbeit und ich musste beide Kinder aus dem Haus bringen. Die Tochter war zum Glück wieder fit, aber beide Kinder sehr unwillig, das Haus zu verlassen. Es sind diese Momente, in denen man denkt: Ich glaube zwar nicht mehr daran, dass wir in der Kita ankommen, aber bisher hat es ja auch irgendwie geklappt. Wenn beide Kinder beim Anziehen in zwei verschiedene Richtungen davon laufe, ist es noch etwas schwieriger.

Dafür hatte ich die Wohnung danach für mich und konnte schreiben und malen und meine Magen-Darm-Geschichte auskurieren. Nachmittags holte ich die Kinder wieder ab. Die Tochter hatte gute Laune, war nur etwas müde und der Sohn tobte wie immer in der Turnhalle. Sie wollten beide sofort nach Hause. Ich überredete sie dazu, wenigstens noch den Enten einen Besuch abzustatten und ein bisschen von den kostbaren Sonnenstrahlen mitzunehmen. Die beiden dachten wahrscheinlich: Papa, wir nehmen schon den ganzen Tag Sonnenstrahlen mit, nur du saß wieder den ganzen Tag in der Wohnung.

Zu Hause malte der Sohn seine Punktebilder mit meiner Hilfe, die Tochter schaute zu und fuhr ihre Puppe spazieren. Ich schnitt die Pilze für das Abendessen und bald kam auch die Mutter heim. Wir aßen und dann ging es bald ins Bett. Die Tochter führe der Mutter vor, wie gut sie „Henriette Bimmelbahn“ gelernt hat, der Sohn ließ mich noch auf jedes seiner Punktebilder seinen Namen schreiben.

Die Tochter warf noch einen Ball in einer Ecke und sagte sehr selbstbewusst: „Tor!“ und dann war auch bald Ruhe.

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