Auch wenn die Tochter als erste aufstand, war nach der letzten unruhigen Nacht klar: Sie geht heute nicht in die Kita. Die Mutter huschte zur Arbeit, die Tochter und ich weckten behutsam den Sohn. Er hatte zum Glück gute Laune und ließ sich von uns in den Kindergarten begleiten, wohin er Geschenke, also von ihm gemalte Bilder für seine Freundinnen mitnahm.

Die Tochter und ich gingen in die Stadt, wo wir allerhand einkauften und die Tochter auf dem Trampolin beim Wasserspielplatz hüpfte. Später landeten wir auf dem Haagtorspielplatz, wo ich sie leider einmal umziehen musste. Dafür schaukelte sie wie wild und rutschte wild, weil die Rutsche noch halb vereist war. Wieder zu Hause war sie recht müde, aber nicht müde genug für einen Mittagsschlaf. Ich las hundert Mal das Buch „Henriette Bimmelbahn“ vor, das für sie nur das „Buch mit Kuh“ ist, weil darin eine Kuh so schön laut „Muh! Sagt.

Nachmittags holten wir den Sohn ab, der wieder in der Turnhalle festhing. Anschließend gingen wir nach Hause und vertrieben uns die zeit, bis die Mutter heimkam. Der Sohn wollte, dass ich ihm bei seinen Punktebildern helfe, die Tochter wollte auch welche und die Laune wurde beständig schlechter. Die Mutter kam hei. Es gab Schupfnudeln mit Sauerkraut. Die Tochter sagte zum Sauerkraut nur: „Ich will keine Sauerei!“, aber sie musste es auch nicht essen.

Nach dem Essen gab es noch die letzten Schokomuffins vom Wochenende, was die Laune wieder besserte. Und dann gingen alle sehr schnell ins Bett. Die Tochter mit ihrer Puppe und der Sohn wie immer in letzter Zeit mit einer Taschenlampe und einer Wäscheklammer. Ich weiß nicht, warum, aber es ist ihm sehr wichtig.

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