Ich wurde von der schreienden Tochter geweckt, obwohl sie gar nicht im Zimmer war. Gerade ist alles ganz schlimm für sie. Und wenn sie gerade nicht heult, stellt sie irgendwas an. Manchmal rennt sie sogar durch die Wohnung und sagt kichernd: „Was anstellen! Was anstellen!“ und dann zwickt sie ihren Bruder.

Der Bruder oder Sohn fuhr lustigerweise endlich mal wieder mit dem Laufrad zum Kindergarten. Allerdings fuhr er auch gleich mal wieder unangekündigt auf die Straße. Gut, es war kein Auto da, aber man ist trotzdem kurz geschockt.

Ich gab mein Seminar per Zoom und sprach über das Buch „Rette die Katze!“, in dem es weinger um Katzen und mehr um Filmdrehbücher geht. Es wird nur erklärt, dass jeder Film einen Moment braucht, der die Hauptfigur sympathisch macht, indem sie zum Beispiel eine Katze rettet.

Danach ging ich mit der Mutter kurz essen in der Stadt. Beim Imbiss ging alles sehr schnell trotz App vorzeigen etc. Ich hätte nur nicht den Fehler machen dürfen, danach einen Kaffee in einer Bäckerei trinken zu wollen, da musste ich ein ellenlanges Formular ausfüllen.

Im Anschluss ging ich ins Theater zum Theatersport-Workshop. Es gab einen hoch interessanten Vortrag zum Thema künstliche Intelligenz. Auch ein bisschen beängstigend. Ich fasse zusammen: In zwanzig Jahren kann niemand mehr echte von falschen Nachrichten unterscheiden, der Himmel ist voller Drohnen, Autos fahren natürlich selber und alle haben einen Roboter zu Hause.

Danach ging ich nach Hause. Es gab Fisch, die Kinder ärgerten sich gegenseitig, der Sohn malte, die Tochter schnitt Papier klein und dann gingen alle mehr oder weniger schnell ins Bett.

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