Wow, ausschlafen war toll. So wahnsinnig lange haben wir es gar nicht geschafft, aber immerhin hat uns niemand mit Geschrei geweckt oder einen Ellenbogen ins Auge gerammt. Nach einem ruhigen Frühstück arbeiteten die Mutter und ich noch etwas.

Nachmittags gingen wir noch in die Stadt und versuchten, herauszufinden, wo man mit welchem Impf- und Teststatus jetzt reindarf und wo nicht. Wir besorgten noch einige Kleinigkeiten und gingen noch einen Kaffee trinken.

Am frühen Abend brachte der Opa uns dann die Kinder, die wohl die beiden Tage über ziemlich aufgedreht geblieben waren, aber immerhin Nachts gut geschlafen hatten. Für den Sohn gab es noch ein Weihnachtsgeschenk von der Patentante: Ein Forscherset, mit dem man Plastikinsekten und echte Insekten erforschen und bestimmen kann. Inklusive Taschenlampe, Lupe, Pinzette, Fernglas und Klemmbrett.

Die Tochter bekam zum Ausgleich eine eigene Schere, die sie sich sehr gewünscht hatte. Beide Kinder waren erstmal beschäftigt. Es gab noch Maultaschen, die zumindest die Tochter gut aß, der Sohn war von den Insekten nicht zu trennen.

Später durfte auch die Tochter mit den Gummitieren spielen, wobei sie sich immer vorsichtig anfasste und sie dann sich schüttelnd weit von sich warf. Außerdem schnappte sie sich ein Stäbchen und machte bei der ganzen Familie noch einen „Nasentest“. Sie war zum Glück sehr vorsichtig. Hat sie ja am eigenen Leib gelernt.

Die Tochter ging schlafen, der Sohn versuchte es, aber jetzt macht er immer noch Puzzles mit der Mutter. Hoffentlich lässt er uns gleich nicht noch einmal die Namen aller Insekten aus dem Buch aufschreiben wie vorhin…

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