Der Vormittag gehörte ganz den Kindern. Nach dem Frühstück ging ich mit den beiden raus, damit die Mutter etwas Zeit für sich und ihre To-Do-Liste hatte. Und so startete unsere Tour. Wir gingen zum Aischbach-Spielplatz, wo der Sohn einen Jungen kennen lernte, der mit zwei Luftballons spielte, was so lange interessant war, bis einer der Luftballons kaputt ging.

Die Tochter war eher müde und schwer zu begeistern. Ihr Infekt sitzt ihr noch etwas in den Knochen. Konsequenterweise gingen wir noch zur Apotheke, um Elektrolyte zu kaufen. Weiter gings zum Spielplatz im Alten Botanischen Garten, wo beide über die Brücke kletterten und Sand mit einer dieser Kurbelketten ins Klettergerüst hieften. Danach gingen wir kurz beim Bäcker vorbei und weiter zu dem Wasserspielplatz in der Stadt mit dem Trampolin. Als die Kinder dann ohne Gummistiefel in eine tiefe Pfütze sprangen, gingen wir weiter und landeten bei der letzten Station: Dem Haagtorspielplatz, wo mit fremden Sandelsachen gesandelt wurde und beide sich um einen Rechen stritten.

Wir kehrten gut durchgelüftet heim und aßen Nudeln zum Mittagessen. Im Anschluss malten die Kinder, der Sohn hörte wieder Ewigkeiten Bibi Blocksberg und verzauberte später noch die Mutter, indem er „Hex, Hex!“ rief.

Ich fuhr zum Theatersport nach Esslingen. Wir spielten vor recht vollem Haus, weil fünfzig Prozent Auslastung in Esslingen immer noch recht viele Leute sind. Es gab Tarantino, Rosamunde Pilcher in Venedig, Kuschelrock, Beziehungsprobleme und einen Heimatfilm, alles mit den besten Zitaten des Jahres.

Ich kehrte müde heim, sah sogar noch die Mutter und gehe jetzt schlafen.

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