Tag 530/ 531

Gestern war ich wie so oft am Mittwoch noch etwas länger weg, wenn auch nur bis um elf, aber ich musste dann schnell ins Bett, schließlich war heute Premiere des neuen Programms. Der Mittwoch war vor allem davon geprägt, dass der Sohn noch einen weiteren Tag zu Hause blieb. Er war zwar schon wieder recht fit, aber morgens noch zu müde und hustete noch zu sehr, um gleich wieder voll in den Kindergartenalltag einzusteigen. Heute klappte es dann.

Ich hatte noch ein letztes Mal Tai Chi vor der Weihnachtspause und habe jetzt zumindest im ersten Durchlauf die ganze lange Yang-Form gelernt. Das hat immerhin drei Jahre gedauert und ich kann mich jetzt ganz professionell entspannen.

Die letzten beiden Tage probte ich noch und las dem Sohn viel vor. Heute Nachmittag holte ich die Kinder ab. Sie stritten sich in ihrem neuen Wagen, der zugegebenermaßen etwas eng ist für die beiden großen Kinder. Mit der Tochter spielte ich noch etwas Gitarre und Schlagzeug und ließ sie dann mit meinem Metronom telefonieren, mit dem sie heute die Oma anrief.

Die Mutter kam heim und übernahm die Kinder. Ich machte mich auf den Weg in den Club Voltaire. Es war eine schöne Aufführung. Ich hatte eine Zuschauerin vor Ort und natürlich die ganzen Menschen, die den Livestream zum Laufen brachten. Das Programm kann man sich auch immer noch anschauen. Es steht jetzt für längere Zeit online. Hier auf Youtube.

Die Tochter schaute noch ständig auf ihr Handgelenk und als die Mutter sie fragte: „Wie spät ist es denn?“ sagte sie sehr souverän: „Dunkel!“ Danach ging sie wohl schnell ins Bett. Mutter und Sohn schauten sich das Programm am Rechner an und der Sohn war ganz begeistert. Ich hatte noch eine Geschichte über die Kinder vorgelesen und er sagte sehr empört: „Das stimmt doch gar nicht, was der Papa da erzählt!“ Mal schauen, was er sagt, wenn er später mal diese Texte hier zu Gesicht bekommt.

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