Der Sohn weckte mich um sieben und von Ferne hörte ich, dass die Tochter die Mutter auch schon geweckt hatte. Zum Glück und zu meiner eigenen Überraschung konnte ich den Sohn davon überzeugen, noch einmal einzuschlafen.

So kamen wir beide an den gedeckten Frühstückstisch. Die Tochter hatte gute Laune und erzählte wieder, wer als nächstes Geburtstag hat. Nach dem Frühstück hatten wir ein bisschen Ablösung. Die Kinder gingen in Begleitung noch auf den Spielplatz. Ich übte ein bisschen Gitarre für den Auftritt am Abend.

Mittags machten wir zusammen Pizza. Die Tochter verstrich die Tomatensoße, der Sohn belegte seine Hälfte mit Salami. Heute durfte ich bei ihm sogar Käse mit drauf machen, dadurch war seine Pizza nicht ganz so spartanisch wie sonst.

Beim Essen musste der Sohn sehr lachen und sagte: „Da fallen mir die Nasenlöcher zu!“ Die Mutter machte gleich weiter mit gemeinsamen kulinarischen Aktivitäten und machte mit den Kindern noch Plätzchen.

Die Mutter ging mit den Kindern noch mal raus. Ich konnte mich noch etwas entspannen. Während die drei wieder heimkamen und gleich weiter gingen in die Badewanne, ging ich los ins Theater: Eine Theatersport-spezial-Ausgabe zum Thema Literatur.

Zuerst waren die Zuschauer etwas überrascht, aber wir überzeugten sie schnell mit einem Krimi im Stil von Agatha Christie, einem Western-Märchen mit Gesangseinlagen, Streitgesprächen über Bäume, Gebärdendolmetscher mit Schreibtipps und einer Familien-Saga. Wir gaben zwei Zugaben und zogen fröhlich von dannen.

Als ich heim kam, traf ich noch kurz die Mutter, alle anderen schliefen schon.

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