„Oh, ein Blatt ist heruntergefallen. Das heißt, es ist reif.“ sagte der Sohn, als wir vom Kindergarten nach Hause kamen. Das mit der Pflanzenkunde vertiefen wir dann, wenn er etwas älter ist. Die Tochter war sehr müde und hatte nur einen halben Mittagsschlaf gemacht, weshalb wir den Sonnenschein draußen nur kurz genießen konnten.

Dafür drehten die Kinder nach einer Ruhepause zu Hause noch mal so richtig auf. Bald kam auch die Mutter nach Hause und verfolgte mit mir halb amüsiert und halb genervt das abendliche Schauspiel.

Der Sohn rief: „Das ist mein Trennschwein!“ schnappte sich ein Plüschschwein vom Tisch und beendete seine Anwesenheit am Essenstisch. Die Tochter folgte ihm ins Kinderzimmer. Seit ein paar Tagen spielen die beiden immer mehr zu zweit, ohne uns zu brauchen.

Der Sohn betraut die Tochter immer gerne mit verschiedenen Aufgaben. Zuerst kam sie nochmal und fragte uns nach Salz, weil die Kinder in ihrer Spielküche kochten. Kurz darauf sagte der Sohn zu ihr: „Kannst du bitte einfach immer mehr Geld holen?“ Mal schauen, ob das in höherem Alter so weiter geht.

Die Tochter wurde müde und verzweifelte etwas, weil sie ihre Puppe zudecken wollte, was nicht ganz klappte und der Sohn auch noch die Decke der Puppe klaute. Nach einigen Verhandlungen und viel Geschrei durfte sie die Decke mit in ihr eigenes Bett nehmen. Der Sohn ging auch bald schlafen, nachdem er noch ein Kritzelkratzelbild gemacht hatte und mich das Biberbuch, das Dampferbuch, das Enten-undFrosch-Buch und das Kleiderreime-Buch vorlesen ließ. Die Reihenfolge ist dabei sehr entscheidend.

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