Wie immer Dienstags war der Morgen etwas zäh. Beide Elternteile dachten sich: Wir sind ja zu zweit, da kann man sich etwas Zeit lassen. Und die Kinder dachten sich: Na gut, schlafen wir halt noch weiter und kommen dann schwerer aus dem Bett. Aber wie immer schafften wir es mit Dreirad und Kinderwagen dann doch noch in die Kita und den Kindergarten.

Ich hatte noch einen besonderen Termin: Fotos machen für das neue Programm. Die Fotografin und die Visagistin waren sehr nett und ich hatte zum Glück ein paar Bücher als Requisite mitgebracht. Am besten war der Teil als ich draußen vor einem öffentlichen Bücherschrank einen Text vortrug und einzelne Passanten stehen blieben.

Beschwingt kehrte ich zurück und konnte Nachmittags umso beschwingter im Gesangsunterricht scheitern, aber auf hohem Niveau. Danach war ich mal wieder dran, mit den Kindern zum Turnen zu gehen. Sie hatten beide Spaß. Die Tochter kletterte die Matten hoch und unter wie wild. Einmal verlor ich sie aus den Augen und traf sie an der nächsten Station im Parcours wieder, wo die andere Eltern nur meinten: „Wow, ganz toll, sie ist ganz alleine von da oben runter gesprungen.“ Ich holte kurz Luft und freute mich dann.

Der Sohn hatte auch viel Spaß. Sein bester Kindergartenfreund war auch zum Turnen gekommen. Sie machten Eis aus Slalom-Hütchen und rauften am Boden. Wir gingen erschöpft heim, wo die Mutter schon das Gemüse in den Ofen geschoben hatte. Nach dem Essen, ein bisschen Malen, mit dem Holzwagen durch die Wohnung fahren, Bücher vorlesen, Zähne putzen und noch mehr Bücher vorlesen ging es dann ins Bett.

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