Heute Morgen durfte ich ein bisschen ausschlafen. Und ich wunderte mich sehr, als ich erwachte: Der Sohn war wag. Er war tatsächlich vor mir aufgewacht und zu Mutter und Tochter ins Zimmer gewandert. So ganz glauben kann ich es immer noch nicht.

Den Vormittag verbrachten wir spielend zu Hause. Der Sohn kam mit ernstem Gesichtsausdruck zu mir und sagte: „Ich habe ein Skiwett gebaut. Damit kann man, wenn es schneit, Handball spielen.“ Ich verzichtete auf Nachfragen und sagte einfach: „Ja“.

Sohn und Tochter spielen auch immer mehr zusammen: Er krabbelt unter ihren Beinen durch sie unter seinen. Der Sohn stattete auch noch ein Auto mit einer „Fühlbirne“ aus. Das konnte ich nachvollziehen: Die Fühlbirne dient als Abstandhalter.

Nachmittags bekamen wir noch Besuch von der Oma. Wir machten zusammen einen Ausflug auf den Schwärzlocher Hof. Die Tochter holte ihren Mittagsschlaf nach, der Sohn schaukelte und rutschte pausenlos. 

Später fütterten wir die Hasen. Die Tochter warf die Grasbüschel gezielt zwischen die Hasen und quietsche, als sie auch noch anfingen zu hüpfen. Eigentlich wollten wir auf dem Hof auch Essen, das Restaurant hatte aber noch Urlaub. Also gingen wir weiter zum Westbahnhof und aßen Burger und Ähnliches. 

Zu Hause las ich dem Sohn noch die Bücher vor, die die Oma den Kindern geschenkt hatte. Die Tochter malte noch etwas. Der Sohn hatte noch einen tollen Humanoiden aus roter Pappe gebaut. Nachdem die Oma gegangen war, ging es für die Kinder in die Badewanne. Sie waren sehr motiviert: Es war ein halbes Schaumbad.

Nach dem langen Tag schliefen dann alle relativ schnell ein.

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