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Zu Hause – Tag 531

Die Kinder waren ganz schön frech heute Morgen. So nach dem Motto: „Die letzten zwei Wochen sind wir meistens lieb gewesen, jetzt testen wir mal wieder aus, was so geht.“ Vor allem die Tochter. Der Sohn ist um die Uhrzeit ja noch zu müde. Sie tropfte mit ihrer Milch ein Papier voll, ohne dass ich es merkte, zog sich Schuhe und Socken aus, als wir los gehen wollten und wäre dann am liebsten noch gelaufen.

Aber irgendwie lieferte ich beide Kinder ab. Die Mutter hatte der Tochter noch Frühstück gemacht und musste dann zur Arbeit entschwinden. Ich hatte seit Längerem mal wieder Zeit für meine Arbeit und genoss es.

Nachmittags holte ich die Kinder ab. Die Tochter putzte sich gerade die Nase, als ich sie aus dem Sandkasten in der Kita hob. Der Sohn spielte mit seiner Erzieherin und einer Freundin ein Spiel für Sechsjährige, als wir ihn im Garten des Kindergartens antrafen. Heute hatte er sein vesper, so konsequent aufgegessen, dass es zu wenig war. Das ist noch nie vorgekommen, sonst bringt er die Hälfte immer wieder nach Hause. Noch so ein Wachstumsschub.

Wir gingen noch zum Bäcker und danach auf dem Spielplatz, wo die Kinder an den Reckstangen turnten und nachher so hemmungslos im Matsch spielten, dass wir gehen mussten, weil sie zu dreckig waren. Insbesondere die Tochter.

Abends gab es Risotto, as der Tochter gefiel. Der Sohn brauchte ganz dringend eine Brezel. Die Mutter las beiden Kindern noch vor, soweit es ging, weil sie sich um den Platz auf ihrem Schoß stritten.

Beide Kinder gingen schnell ins Bett. Die Tochter ist allerdings sehr erkältet und gerade wieder wach. Unwahrscheinlich, dass sie morgen in die Kita geht. Schon heute Morgen waren wir uns nicht ganz sicher. Der Herbst kommt mit all seinen Attraktionen fürs Immunsystem.

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