Ein Tag zu Hause mit dem Sohn. Ich bin müde, aber glücklich. Morgens musste die Mutter schnell zur Arbeit. Der Sohn setzte sich aufs Dreirad, die Tochter in den Kinderwagen. Sie ließ sich gerne in der Kita abliefern. Heute kam die Feuerwehr mit einem echten Feuerwehrauto zu Besuch.

Berichten zufolge saß die Tochter vorne auf dem Sitz und durfte auch mal mit dem Schlauch einen Löschvorgang simulieren. Der Sohn genoss sein Dasein auf der Couch in vollen Zügen. Ich las viel vor: Das Marktbuch, das Neinhorn und natürlich das unvermeidliche Feuerwehrmann-Sam-Buch, in dem man Sachen suchen muss. Ich finde das Buch gräßlich und verstecke es immer wieder, aber der Sohn liebt es und hat sich immerhin ein System ausgedacht, mit dem es auch mir wieder mehr Spaß macht: Wir suchen die Gegenstände darin jetzt abwechselnd, nicht immer nur er. Das beschleunigt das Ganze.

Er durfte auch Filme gucken und Geschichten hören, außerdem malte er großartige Wasserfarbbilder und beklebte Einhörner mit Zusatzhörnern. „Da habe ich ein Feuerkrokodil gemalt!“ sagte er stolz und es war tatsächlich als feuerspuckendes Krokodil zu erkennen.

Mittags machte ich ihm Maultaschen, wie er sie am liebsten hat: Gebraten mit Brühe und Schmelze, also quasi alle drei Zubereitungsmöglichkeiten auf einmal. Was auch sonst.

Zwischendurch sang er noch das von ihm gedichtete Lied: „Ich mag kein Käse!“ Dann holten wir die Tochter ab. Sie hatte gute Laune wegen besagter Feuerwehr und kam gerne mit uns in die Stadt. Wir gingen schon wieder zur Bücherei, liehen neue Bücher aus und gingen weiter zum dm. Dort hatten sie ausgerechnet heute das Spielzeug erneuert, weswegen wir dort eine halbe Stunde verbrachten. Weiter ging es zum Supermarkt, wo die Kinder dann so müde waren und die Schlange an der Kasse so lang, dass ich ihnen Kekse kaufte.

Ich dachte: Jetzt gehen wir aber nach Hause, aber wie es der Zufall wollte trafen wir auf dem Spielplatz noch die halbe Kita an und so kamen wir genau gleichzeitig mit der Mutter nach Hause. Es gab Essen von der Oma, der Sohn baute noch sein Parkhaus auf. Die Tochter wurde sauer, weil sie das Handy der Mutter nicht behalten durfte. Dann gingen alle ins Bett.

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