Vormittags rappelten wir uns alle nacheinander auf, um mit dem Sohn zum Arzt zu gehen. Die Mutter hatte Vormittags frei und gleich den Termin organisiert. Wir zogen mit zwei Kinderwägen und Kindern los. Ich blieb mit der Tochter am Spielplatz hängen,während Mutter und Sohn weiter zur Kinderärztin ruckelten.

Die Tochter und ich wippten ein bisschen, dann wollte sie schon weiter und vor allem: Laufen. Im Kinderwagen sitzen ist nur was für große Brüder. Weiter gings zum kleinen Spielplatz in der Innenstand, wo sie auf dem Trampolin hüpfte. 

Danach brauchte sie ganz dringend eine Brezel. Wir fuhren spaßeshalber weiter zur Kinderärztin und tatsächlich kamen Mutter und Sohn gerade in diesem Moment heraus. Die Ärztin bestätigte: Der Sohn hat Hüftschnupfen. Nichts Dramatisches. Se drehte sein Bein in verschiedene Richtungen, er war ganz tapfer und wird den Rest der Woche nicht mehr in den Kindergarten gehen. 

Wieder zu Hause verabschiedete sich die Mutter. Die Tochter bekam schlechte Laune, zwickte den Bruder, warf Sachen durch die Gegend: Untrügliche Zeichen für Müdigkeit. Ich legte sie mit einer Milch ins Bett, wo sie noch etwas weiter randalierte. Dann schlief sie tatsächlich ein.

Der Sohn ließ mich vorlesen. Nach dem Mittagsschlaf der Tochter bekam ich noch etwas Ablösung durch eine Babysitterin. Ich muss ja die nächsten Tage noch durchhalten und war ganz froh, etwas arbeiten zu können.

Zwischendurch ging die Babysitterin mit der Tochter raus, weil beide Kinder zusammen sich nicht vertrugen und sehr laut waren. Ich spielte noch Gesellschaftsspiele mit dem Sohn. Das Obstgarten-Spiel, das Mauselochspiel und das Spiel, bei dem man Sachen suchen und auf kleine Tafeln legen muss, von denen uns aber die Hälfte schon fehlt.

Irgendwie schaffte ich es sogar noch, die Wäsche aufzuhängen. Nachdem die Babysitterin weg war, kochte ich noch, währen die Kinder mit den extra großen Legosteinen spielten, oder sie sich wegnahmen.

Die Mutter kam spät heim, wir waren alle etwas müde, aber das Essen ging gut über die Bühne. Die Tochter kletterte und hüpfte begleitet von hohen Freudenschreien noch durch die Wohnung, dann ging es ab ins Bett. Der Sohn war immer noch angeschlagen und wurde von der Mutter und zwei Hörspielen in den Schlaf geleitet.

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