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Zu Hause – Tag 514

Heute Vormittag waren wir beim Frisör. Erst der Sohn, dann ich, begleitet von Mutter und Tochter, die die meiste Zeit draußen waren. Die erste Hälfte Haare schneiden beim Sohn ging sehr gut, die zweite bedurfte einiger Überredung, aber es wäre ja auch blöd gewesen, wenn er mit einer halben Frisur nach Hause gegangen wäre. Mit ein bisschen Bestechung ging es dann. Also Bestechung für den Sohn, nicht für die Frisörin.

Im Anschluss ging die Mutter mit den Kindern in die Stadt, während ich noch meinen Haarschnitt bekam. Ich hielt still. Wir trafen uns alle in der Stadt wieder, aßen kurz zu Mittag und gingen heim, um meinen Neffen samt Familie und Oma zu treffen.

Der Neffe sieht lustigerweise aus wie mein Onkel und hat die gleiche Stimme wie die Tochter, was dazu führte, dass wir Eltern uns ständig umdrehten, weil wir dachten, unser Kind hätte da gerade gerufen, obwohl es immer gerade das andere war.

Die Kinder verstanden sich sehr gut. Der Neffe ist noch etwas jünger als die Tochter und sagte vor allem oft so etwas wie „Buooh!“, weil er vielleicht von etwas beeindruckt war wie dem ganzen Spielzeug, das die Kinder im Sand auf dem Balkon versteckt hatten.

Wir gingen noch zusammen auf den Spielplatz. Der Sohn rutschte auf der großen Rutsche. Alle spielten ein bisschen im Matsch und saßen, glaube ich auch mal in der großen Schaukel. Unsere Kinder aßen den Proviant des Neffen und seiner Eltern auf. Dann gingen wir wieder heim.

Zu Hause gab es Ofengemüse. Die Kinder wurden so langsam müde. Alle genossen das Essen, was vielleicht auch daran lag, dass ich auf Anregung der Mutter noch Würstchen zum Ofengemüse gemacht hatte. Der Besuch verabschiedete sich. Die Kinder spielten noch mit der Mutter, sie seien Raupen und gingen jetzt in ihren Kokon, also ins Bett.

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