Montag Morgen. Die Mutter brachte die Tochter mit dem Auto in die Kita. Die Tochter war genau zur richtigen Zeit erwacht, erzählte uns beim Frühstück noch etwas, das wir nicht verstanden und ging gut gelaunt los.

Den Sohn musste ich gar nicht wecken. Er hatte sich schon gemeldet und kam sogar freiwillig aus dem Bett. Es ging dann noch etwas hin und her, mit welchem Gefährt wir zum Kindergarten fahren sollten und ob mit Schuhen oder ohne. Als er sich eine Schwimmbrille angezogen hatte, war alles andere egal. Die Schwimmbrille war sein Talisman für den Tag.

Ich gab ihn ab, ging ein bisschen einkaufen und kehrte nach Hause zurück an den Schreibtisch. Ich muss noch einen Text für den Poetry Slam am Mittwoch schreiben. Niemand hatte auf dem Schirm, dass da Deutschland spielen würde, so wird es wohl nicht besonders viel Publikum sein, aber die die da sein werden, umso dankbarer.

Ich schrieb, kochte und übte mich durch den Tag, hängte Wäsche auf, schrieb wieder zwei Zeilen…Und dann war es auch schon Nachmittag. Ich holte zuerst die Tochter. Sie war sehr nass und sehr sandig. Wir durften also noch etwas Zeit in der Kita verbringen, um sie einigermaßen sauber zu bekommen.

Der Sohn erwartete uns gut gelaunt im Garten des Kindergartens. Auf Wunsch der Tochter hatten wir vorher noch die Geckos im Kindergarten angeschaut. Zum Glück mussten wir heute nicht in die anderen Terrarien schauen. Da sind die Heuschrecken und Grillen drin, die die Geckos fressen. Da schüttelt es mich immer ein bisschen.

Der Sohn hatte immer noch seine Schwimmbrille um den Hals. Die Kinder kommandierten mich zum Eis holen im Supermarkt. An der Kasse flippten sie ein bisschen aus, weil es zu lange dauerte. Dann tauschten wir alle einmal das Eis, bis jeder hatte, was er wollte und dann ging es sehr entspannt nach Hause. Ich wusch die Kinder ein bisschen, las ihnen vor und dann kam die Mutter heim.

Es gab das Essen, das ich Mittags vorbereitet hatte, die Mutter und die Kinder bauten noch einen Parcours im Flur auf und dann ging es ins Bett.

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