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Zu Hause – Tag 451

Die Nacht war sehr unterbrochen. Die Kinder schliefen schlecht. Draußen gewitterte es. Vielleicht bestand da auch ein Zusammenhang. Die Mutter brachte die Tochter in die Kita, ich den Sohn. Er nahm sein Laufrad. Ich musste es anschließend nach Hause tragen, weil wir kein Schloss dabei hatten. Zwei Bauarbeiter riefen mir aus dem Laster an der Ampel zu: „Fahr doch mal!“

Ich gab mein Seminar per Zoom. Es ging um typische Figuren in Geschichten, zum Beispiel Trickster, die einem ständig Streiche spielen. So zwei haben wir auch zu Hause, glaube ich.

Die Mutter holte den Sohn ausnahmsweise früher aus dem Kindergarten, weil sie etwas frei hatte. Ich ging in die Stadt, ließ mich testen und machte etwas völlig Außergewöhnliches: Ich ging in die Bücherei.

Wieder zu Hause hatte ich noch Gesangsunterricht. Ich versuchte, den imaginären Gartenschlauch, der meine Wirbelsäule entlang läuft, beim Singen aufrecht zu halten.

Danach kamen alle kurz heim und dann gingen wir zu viert zum nächsten Großereignis: Kinderturnen. Für den Sohn war es das erste Mal seit einem halben Jahr und für die Tochter das erste Mal überhaupt. Beide kletterten durch einen Mattentunnel, balancierten, spielten Ball und wir Eltern stolperten über die dicken Sportmatten. Ein Spaß für die ganze Familie. Die Tochter war im Glück, der Sohn auch und beide danach sehr müde.

Es gab noch ein bisschen Spargel und dann ging es ab ins Bett.

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