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Zu Hause – Tag 445

Heute Nachmittag war eine Katze zu Gast im Garten des Kindergartens. Eine schöne wuschelig weiche weiße Katze. Fanden auch die Kinder, die ihr in Scharen hinterher rannten. Ich holte gerade mit der Tochter den Sohn ab, aber an Gehen war nicht zu denken. So rannte eine Kinderschar hinter der armen Katze her und stürzte sich streichelnd auf sie, wenn sie irgendwo Halt machte. 

Wobei man sagen muss, dass die Katze auch keine Anstalten machte, das Gelände zu verlassen. Sie sah zwar etwas gehetzt aus, ließ sich das Streicheln aber gefallen. Erst als die etwas unerfahrene Tochter ihr mal ordentlich ins Fell griff, wehrte sie sich. Nur erwischte sie dabei nicht die Tochter, sondern ein anderes Kind. Das war ein bisschen gemein, aber zum Glück nicht so schlimm.

So hatten wir schon Programm gehabt und konnten einfach direkt heim gehen. Die Tochter wollte natürlich noch die Geckos im Kindergarten sehen und die Grillen und die Heuschrecken, die immer an sie verfüttert werden. Das will sie gerade immer. Sie ruft schon immer vor dem Kindergarten: „Gecko! Gecko!“ Aber heute hatten wir dann mit der Katze schon genug Tierkontakt, fand ich. 

Mittags war ich noch beim Frisör gewesen und ganz erstaunt, dass ich keinen Test mehr brauchte. In der Stadt herrscht schon wieder so etwas wie Normalität. Der Sommer kommt.

Abends waren die Kinder sehr müde. Der Sohn rannte nach dem Abendessen mit einer Glasflasche durch die Gegend. Wir Eltern sagten noch: „Pass auf, die fällt gleich runter!“ Dann fiel sie runter. So kam ich auch noch dazu, ein bisschen zu saugen. Die Kinder waren nach dem Adrenalinschub vollends fertig fürs Bett und schliefen nach ein paar Wutanfällen beide schnell ein.

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