Kurzes Zwischenspiel vor dem Wochenende. Beide Kinder gingen nochmal in Kita und Kindergarten. Die Tochter saß wieder auf ihrem Dreirad. Der Sohn im Kinderwagen. Schon seit Tagen gehen beide ohne großes Drama. 

Die Mutter und ich hatten Zeit zu Hause. Ich ließ zwei Waschmaschinen durchlaufen, spielte viel Gitarre und schrieb mein Gedicht für die nächste Reimpatrouille.

Nachmittags holte die Mutter die Kinder. Ich fuhr noch Großeinkauf machen. Wir haben jetzt genug Hafermilch für das nächste Jahrhundert. Im Supermarkt beging eine ältere Dame einen rebellischen Akt, indem sie ohne Einkaufswagen zwei Auberginen kaufte. Der halbe Supermarkt war völlig irritiert, dass man tatsächlich einfach den Einkaufswagen weglassen kann.

Es war viel los. Neben der Kasse ein Regal mit Schnelltests, die immer billiger werden.

Wieder zu Hause erwartete mich der Rest der Familie. Der Sohn hatte von einem Vater in der Kita Spielzeug geschenkt bekommen. Der Vater kennt irgendwen, der mit Spielzeug zu tun hat. Mit dabei war eine halbe Plastik-Detektivausrüstung, mit der der Sohn die Wohnung erforschte. Außerdem ein grünes Knetepulver, das sich sofort auf magische Weise in der ganzen Wohnung verteilte. Und in meinen Schuhen.

Ich kochte Fisch mit Spinat und Reis. Die Tochter bekam noch eine Portion Mais vorneweg, weil ihre Laune so schlecht war.

Später lasen wir noch Geschichten aus dem neuen Buch vom Opa. Und dann ging es auch schnell ins Bett. Ich schlief selber kurz ein, als ich den Sohn ins Bett brachte, erwachte aber zum Glück nochmal, um diesen Text zu schreiben.

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