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Zu Hause – Tag 425

Nach einem schnellen Frühstück setzten wir uns ins Auto. Los gings Richtung Bodensee, den Opa besuchen. Die Tochter durfte zum ersten Mal in Fahrtrichtung fahren und ihr wurde tatsächlich nicht schlecht. Der Sohn fragte ganz klassisch genau in dem Moment, als wir Tübingen verlassen hatten: „Sind wir schon da?“

In Konstanz angekommen. Inspizierte die Tochter erstmal Opas Wohnung. Das letzte Mal, als wir ihn besucht hatten war sie noch zu klein dafür. Sie sagte die ganze Zeit: „Opa, Opa!“, bewunderte seinen Balkon, sein Bett und seinen Flur.

Wir aßen Kuchen zusammen. Später fuhren wir gemeinsam an den See. Die Kinder bestaunten die Boote. Wir die ganzen Leute, die in der Konstanzer Innenstadt völlig entspannt ohne Maske herumliefen. In Tübingen undenkbar.

Auf dem Spielplatz am See rutschte die Tochter wie ein Perpetuum mobile, weil sie endlich eine Rutsche entdeckt hatte, die sie ganz alleine hoch klettern und wieder runter rutschen konnte. Der Sohn rannte ein Stück Hafenkai hoch, nachdem er sich das bei zwei älteren Mädchen abgeschaut hatte. Und dann kam der große Moment: Er entdeckte, dass er sich auch einfach auf den Rollator des Opas setzen konnte, um sich durch die Gegend kutschieren zu lassen. Er war im Glück.

Wir fuhren zurück in Opas Wohnung, es gab Spargel auf Schwarzwälder Art. Die Kinder hauten voll rein und wir natürlich auch.

Die Kinder ließen sich noch Bücher vorlesen. Um acht drehten sie beide wie immer durch, rannten kreischend durch die Wohnung und wir brachen auf. Als wir in Tübingen ankamen, fiel uns ein, dass ja schon wieder Ausgangssperre war, aber wir kamen unbehelligt nach Hause.

Hier legten wir die schlafenden Kinder ins Bett und beseitigten das Chaos des Vormittags.

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