Nachdem die Kinder gestern so früh schlafen gegangen waren, standen beide gut gelaunt auf. Sogar der Sohn kam freiwillig aus seinem Bett. Die Tochter wurde von der Mutter mit dem Dreirad zur Kita geschoben und sah dabei aus, als säße sie auf einer Harley.

Ich startete in den Vormittag mit meinem Seminar, wir dachten uns Figuren aus, unter anderem eine buddhistische Jura-Studentin, die gegen ihre Eltern beim Militär rebelliert. Danach übet ich Gitarre und war auch anderweitig kreativ. Nachmittags hatte ich Gesangsunterricht und brachte ihn hinter mich trotz kratzen im Hals. Die nächste Erkältung meldet sich. 

Mein Gesangslehrer verordnete mir noch Fitness-Videos auf Youtube, weil ich zu viel sitze. 

Die Mutter kam mit den Kindern heim. Die Tochter war wieder ordentlich frech gewesen und regte sich zu Hause über vieles auf. Der Sohn war sehr entspannt.

Ich kochte früh, weil ich später noch einen Termin hatte. Den Mangold, der gerade auf unserem Balkon wächst. Es wurde komplett aufgegessen, sogar der Sohn aß drei Teller, wobei bei es vor allem Nudeln waren.

Nach dem Essen meinte die Mutter, bei ihm rieche es verdächtig. Er konterte: „War bestimmt das Nachbarkind.“ Seine Kommentare werden immer noch gehaltvoller. Vor Kurzem fragte ihn die Kindergärtnerin, was er denn mal werden wolle. Er sagte sehr bestimmt: „Ärztin!“

Nach dem Essen hatte ich noch einen Termin. Ich machte noch eine Aufnahme für unseren Podcast. Heute ging es um Wein. Ich war ausquartiert worden, weil die Kinder sicher gestört hätten.

Ich saß also in einer anderen Wohnung ganz allein und sprach dort über Weinverkostungen im Fesselballon.

Der Rückweg war etwas speziell. Es war schon Ausgangssperre. Die Stadt war fast komplett leer. Bisher war ich nie um die Zeit draußen gewesen in letzter Zeit und dachte: Da hält sich doch niemand dran. Die Erkenntnis war: Oh doch! Aber immerhin war ich mal wieder etwas weinselig Abends unterwegs. 

Zu Hause waren die Kinder schon im Bett. 

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