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1–2 Minuten

Für einen Montagmorgen kamen alle ganz gut aus dem Bett, auch wenn die Tochter die Mutter in der Nacht echt gefordert hatte. Ich gab die Tochter in der Kita ab, die Mutter den Sohn im Kindergarten. Danach spielte ich ausführlich Gitarre und Anderes. Endlich mal wieder richtig geübt.

Ich drehte noch weiter am nächsten Film für die Reimpatrouille. Nachmittags holte ich die Kinder ab. Die Tochter rannte zum Spaß wieder erstmal vor mir weg. Wir fuhren weiter zum Kindergarten und fanden den Sohn im Garten auf einem Stuhl vor. 

Die Erzieherin sagte: „Da hat er sich vorhin auch schon drauf gestellt und laut ‚Lockdown Baby!‘ gesagt.“ Sie fand es lustig. Er ist halt jetzt schon ein Bühnentalent.

Auf dem Heimweg blieben wir noch an der Ammer hängen. Ich wollte nicht gleich nach Hause, auch wenn der Sohn das gefordert hatte. Zum Glück gab es viel Löwenzahn und die Kinder konnten Jagd machen auf die Pusteblumen.

Mit der Zeit lief das Ganze etwas aus dem Ruder. Der Sohn lief immer wilder am Ufer entlang. Ich dachte noch: Ist ja nicht so tief. Ich war damit beschäftigt, die Tochter im Zaum zu halten. Nach dem dritten Lauf an der Böschung entlang landete der Sohn dann im Wasser. Zum Glück nur mit einem Bein. „Des muss ma au lerne!“ sagte die Frau, die ihn aus dem Wasser zog und neben ihm stand.

Er war etwas nass, aber irgendwie auch stolz, glaube ich. Zumindest hatten wir uns die Zeit vertrieben und gingen langsam aber sicher nach Hause. Der Sohn legte sich die letzten Meter auf das Buggy Board, das ja eigentlich dafür gebaut ist, dass man sich drauf stellt. Was soll’s, dachte ich mir. Die Tochter saß dafür nicht, sondern stand eher in ihrem Wagen.

Zu Hause erwartete uns die müde Mutter.

Die Kinder ernteten mit ihr noch ein paar Kräuter auf dem Balkon. Ich kochte schnelle Nudeln. Nach dem Essen lasen wir noch vor. Danach gingen alle sehr schnell ins Bett.

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