Zum Glück wurde im Kindergarten gerade die Playmobil-Feuerwehrstation aufgebaut. So konnte ich ohne großes Drama gehen, nachdem der Sohn vorher gesagt hatte, er wolle gar nicht in den Kindergarten. Feuerwehr ist einfach immer gut.

Nachdem die Kinder weg waren, ging die Mutter zu einem Arbeitstermin und ich hatte Zoom-Treffen in Sachen Podcast. Es war ein sehr langes Treffen, aber auch sehr produktiv.

Danach kam die Mutter heim und legte sich erstmal schlafen. Wir wollten noch in die Stadt, um einzukaufen, verschoben es aber auf morgen. Später fiel uns dann ein, dass morgen Feiertag ist.

Ich ging also noch einkaufen, während die Mutter die Kinder abholte. Ich stand zwanzig Minuten im Regen vor dem Rewe, weil zu viele Leute drin waren. Als ich dann den Eingang passiert hatte, hatte ich den Supermarkt fast für mich allein. Sie nahmen es sehr genau heute.

Draußen traf ich in der Schlange noch zwei Kollegen von der Reimpatrouille, was mir Gelegenheit für in schönes Gespräch gab. Hat man ja nicht so oft in diesen Zeiten ohne Sozialkontakte.

Auf dem Heimweg traf ich den Rest der Familie. Ein anderes Kita-Kind war auch spazieren, so dass wir noch ein Weilchen draußen waren.

In der Wohnung bekamen die Kinder erstmal Milch. Ich kochte den ersten Spargel der Saison, während die Kinder mit der Mutter das große Wimmelbuch anschauten und die Tochter demonstrierte, dass sie jetzt „Meck! Meck!“ sagen kann.

Der Sohn war etwas angeschlagen und schlief auf dem Teppich noch vor dem Essen ein. Ich hoffe, es wird nichts Größeres, sondern nur ein kleiner Infekt. Die Tochter unterhielt uns noch mit weiteren Kommentaren. Die Erdbeeren waren ihr zu „kalt“.

Ich sagte: „Jetzt geht’s hier aber los mit dem Sprechen!“ Sie sagte: „Nein!“

Und danach gingen auch wir anderen schnell ins Bett.

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