Morgens gingen wir zu viert die Kinder in Kita und Kindergarten bringen. Also die Kinder sich selber und wir Eltern mit. Wir waren ein schöner Tross mit unseren zwei Kinderwägen nebeneinander. Ich brachte den Sohn in den Kindergarten. Er zierte sich etwas, aber es gab kein Drama wie an den letzten Tagen.

Den Vormittag über arbeitete ich mich durch meine To-Do-Liste und verfolgte die Nachrichten. Immer mit der leisen Hoffnung, dass in Sachen Notbremse doch noch alles ganz anders kommt. Die große Preisfrage für uns: Macht ab Montag die Kita zu? Bekommen wir Notbetreuung? Inzwischen hat man sich fast an so was gewöhnt. Ich sehe mich schon wieder jeden Tag mit den Kindern nach Schwärzloch auf den Bauernhof pilgern.

Nachmittags holte ich die Tochter ab. Zu Hause setzten wir uns an den Tisch. Sie durfte auf dem Stuhl des Bruders sitzen und taten ganz normale Dinge: Sie stellte ihre Schuhe vor sich auf den Tisch, ich musste sie zubinden und sie machte sie dann wieder auf.

Danach aß sie drei Teller Nudeln. Das Essen in der Kita war wohl heute nicht so besonders. Anschließend holten wir den Sohn aus dem Kindergarten ab. Wir trafen Bekannte aus Kita und Kindergarten auf dem Schulhof nebenan, der sich neben dem Kindergarten und dem Spielplatz befindet.

Der Sohn fuhr mit seinem Roller, lieh ihn aus, fuhr einem Freund hinterher, der mit seinem Fahrrad viel schneller war, verschwand hinter irgendeiner Ecke, während die Tochter auf einer Holzskulptur herumkletterte. Zum Glück fand ich den Sohn immer wieder.

Als beide Kinder vor Müdigkeit heulten, traten wir den Heimweg an. Wir kamen noch bei den Enten vorbei und sahen dem Fischreiher beim Abheben zu.

Zu Hause sortierte der Sohn Bastelbuchstaben, die die Tochter ihm immer wieder klaute. Die Mutter kam heim. Es gab die guten Maultaschen von der Uroma und dann ging es sehr schnell und früh ins Bett.

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