Morgens war es nach dem gestrigen bewegten Abend etwas schwierig, den Sohn in den Kindergarten zu bringen, aber ich bekam es hin. Die Mutter brachte die Tochter in die Kita und fuhr gleich weiter zur Arbeit.

Ich machte noch den Kita-Einkauf und ging dann an den Schreibtisch, um den Film für die Reimpatrouille fertig zu machen und mein Storytelling-Seminar morgen vorzubereiten. Die Semesterferien waren ja sehr kurz diesmal.

Als ich die Tochter Nachmittags aus der Kita abholte, demonstrierte sie stolz, dass sie jetzt allen „Tschüss“ sagen kann und machte das mehrmals. Sie hatte beste Laune. Wir holten den Sohn aus dem Kindergarten, der seine übliche Show abzieht, die er immer abzieht, wenn die Kinder beim Abholen drinnen spielen. Seine Schuhe zog er erst draußen vor dem Kindergarten an.

Wir gingen heim. Beide Kinder waren müde und das Wetter auch nicht so einladend. Zu Hause gab es gesunde und ungesunde Sachen zu essen. Die Tochter führte gleich noch vor, dass sie jetzt auch „Apfel“ sagen kann, auch wenn es sich bei ihr noch mehr nach „Appel“ anhört, aber man weiß, was gemeint ist.

Die Mutter kam heim, wir aßen Nudeln mit Brokkoli, den die Tochter in der Kita angeblich sehr gerne gegessen hatte. Sie mochte es nicht. War wohl eine Fehlinformation mit ihrer Brokkoli-Leidenschaft. Der Sohn aß auch noch ein paar handverlesene Nudeln und baute dann ein Fischfunkgerät vor dem Sofa. Ich weiß nicht, ob man damit Fische anfunkt, oder es aus Fisch gemacht ist, für ihn war es auf jeden Fall sehr wichtig.

Ich las noch vor und machte mit beiden Kindern etwas Musik mit dem Kleiner-Maulwurf-Piano-Buch, also ein Buch mit so einem Plastikkeyboard, auf dem ich stümperhaft Melodien nachspiele und schief dazu singe. Die Kinder finden es unglaublich toll.

Der Sohn machte noch seinen Corona-Test und ging heute relativ unspektakulär ins Bett. Die Tochter sowieso.

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