Heute ein Tag zu Hause mit dem kranken Sohn, nachdem er Nachts ordentlich gehustet hatte. Der Schnelltest am Vormittag war allerdings negativ, also nach wie vor kein Corona. Die Mutter brachte die Tochter in die Kita. Ich las dem Sohn vor, ließ ihn sein Parkhaus in meinem Zimmer aufbauen, machte ein Puzzle mit ihm, bastelte das nächste Polizeiauto und las wieder vor.

Beim Corona-Test schaute er mir ernst über die Schulter und sagte: „Drei Tropfen müssen da rein!“ Er kennt sich halt schon aus. Später spielten wir das Mauseloch-Spiel nach neuen Regeln und Nachmittags zog ich den Joker und ließ ihn Filme auf dem Handy anschauen. Ich war einfach zu müde. Dafür aß er währenddessen noch zwei Birnen, die ich ihm kleingeschnitten als Snack kredenzte.

Wir holten die Tochter ab. Der Sohn war fit genug, um Roller zu fahren, was er immer besser macht. In der Kita trafen wir den besten Freund des Sohnes und so landeten wir alle zusammen auf dem Spielplatz. Ich gab der Tochter Hilfestellung beim Klettern, während die beiden Jungs irgendwas an der Rutsche machten.

Der Sohn baute noch eine Straße im Sand und regte sich immer auf, wenn jemand darüber lief. Dann wurde es kalt und wir gingen heim. Von Krankheit war beim Sohn kaum noch etwas zu spüren. Die Mutter kam heim, die Kinder sprangen auf ihr und an ihr herum. Dem Sohn merkte man an, dass er tagsüber umsorgt worden war. Jetzt war sein Selbstbewusstsein und seine neue Fitness etwas anstrengend.

Wir aßen die restlichen Spaghetti Bolognese. Die Kinder warfen Bauklötze durch den Flur. Die Tochter ging schlafen. Ich erzählte dem Sohn noch von Pferden, Igeln und Füchsen und dann schlief auch er ein. Und morgen gehen vielleicht beide wieder in ihre Kita.

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