Heute Morgen spielte der Sohn einen hüpfenden Marienkäfer. Die Mutter brachte die Tochter in die Kita. Ich fuhr den Sohn mit dem Dreirad der Tochter in den Kindergarten. Er bestand darauf. Also, ich fuhr natürlich nicht auf dem Dreirad, sondern schob es mit dem langen Griff der hinten dran ist.

Wieder zu Hause hatte ich endlich mal wieder Zeit, mich um meinen Schreibtisch zu kümmern und neue Projekte anzugehen. Und ein bisschen Steuern zu machen. Die Umsatzsteuervoranmeldung für dieses Quartal war sehr lustig. Es ging nur um einen einzigen Betrag. Zumindest was das angeht, hat Corona auch sein Gutes.

Nachmittags holte ich die Kinder ab. Zuerst die Tochter. Sie hatte gute Laune, erzählte mir viel, was ich leider nicht verstand und aß ihr Knäckebrot auf dem Weg zum Kindergarten. Der Sohn zeigte uns die Papierschlange, die er gerade gebastelt hatte. Der Aufbruch aus dem Kindergarten zog sich mal wieder in die Länge. Der Sohn veranstaltete wieder seine Spielchen mit mir. Er lief unter anderem weg, die Treppe hinunter, rutschte aus und kam heulend zurück. Ich glaube, ich werde nie so laut, wie wenn ich ihn mit der Tochter aus dem Kindergarten abhole. Ich frage mich schon, was die Erzieher von mir denken. „Oh nein, da kommt wieder der Verrückte, der immer ausrastet beim Abholen.“ Zum Glück kam eine Erzieherin zur Garderobe und brachte dem Sohn noch das Osterei, das er auch noch gebastelt hatte. Das entspannte die Situation etwas.

Wir gingen nach Hause, weil es sehr ungemütlich draußen war. Nach einer Milchpause für die Kinder und für meine Nerven, drehten die beiden langsam wieder auf. Ich überbrückte die Zeit bis zum Abend mal wieder vor dem Fenster im Kinderzimmer. Zum Glück waren ein paar Vögel da.

Die Mutter kam heim und jetzt drehten die Kinder komplett durch. Sie verteilten Kleidung überall, kletterten auf ihr herum, stritten sich wie zwei heisere Rohrspatzen. Ich durfte zum Glück kochen.

Nach dem Essen ging es in die Badewanne, wo die Kinder weiter tobten. Die Tochter wollte nicht Zähne putzen, der Sohn wollte auf einmal ganz dringend das Fläschchen der Tochter. Eifersucht ist gerade ein großes Thema. Immerhin gingen die Kinder erschöpft einigermaßen früh schlafen. Vielleicht lag es ja auch alles nur am Wetter.

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