Die letzte Nacht war wirklich schlecht. Eine von diesen Nächten, in denen das Kind genau dann aus dem Schlaf aufschrickt, wenn man selber gerade wieder am Einschlafen war. Und das gefühlt zehn Mal. Bei der Mutter und der Tochter war es ähnlich. Dementsprechend war die Stimmung beim Frühstück.

Wir stolperten irgendwie in den Tag. Eigentlich hatten wir sogar noch ein wenig Ablösung geplant, aber da die Person, die uns hätte ablösen sollen, kurz nachdem sie gekommen war, Migräne bekam, waren dann doch wieder wir am Zug.

Während die Mutter arbeitete, übernahm ich sozusagen die erste Schicht. Ich malte sehr ausgiebig mit den Kindern. Der Sohn kreierte ein wahres Wunderwerk aus Aufklebern und bunten Farben. Er fängt jetzt immer mehr an, auch richtig gegenständlich zu malen.

Wir aßen das Gulasch von gestern zu Mittag. Die Tochter bequemte sich zum Mittagsschlaf. Der Sohn malte weiter auf unserer neu gefundenen Tafel. Später durfte die Mutter etwas für ihn malen: „Einen Computer!“ wollte er sehen.

Ich las ihm noch ein paar Bücher vor, während die Tochter schlief und die Mutter weiter tippte. Nachmittags ging die Mutter mit den Kindern auf den Spielplatz und ich erholte mich etwas von der Nacht und dem Tag und überhaupt.

Die anderen blieben lange weg. Sie waren mit dem Freund des Sohnes auf dem Spielplatz verabredet. Ich kochte Nudeln mit Pilzen, die Restfamilie traf aufgedreht und erschöpft zugleich wieder ein.

Beim Abendessen rief noch der Opa per Video an. Nach dem Essen ging es für die Kinder in die Badewanne. Als ich dazustieß, spielte der Sohn mit verschiedenen Quietscheentchen und sagte zu ihnen: „Ich habe ein Geschenk für euch: Eine Echse!“ Ich weiß nicht, wie das gemeint war, aber in seiner Geschichte hat es bestimmt Sinn ergeben.

Danach gingen die Kinder schnell ins Bett und wir hatten Zeit, endlich mal noch die Reimpatrouille von letzter Woche anzuschauen.

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