Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 360

Die Kinder gingen wie gewohnt in Kita und Kindergarten. Ich war wieder mit der Tochter dran. Der Sohn stand ungewöhnlich früh auf und wurde von der Mutter mit dem Auto zum Kindergarten gebracht. 

Ich hatte Zeit, mein Seminar endgültig abzuschließen. Durch die verkürzten Semesterferien geht es in einem Monat auch schon wieder los. Und wieder nur online. Bin gespannt, ob sich das noch mal ändert.

Außerdem pümpelte ich die Waschbecken im Bad frei, nachdem wir nun endlich einen Pümpel haben. Ich schreibe das auch nur, weil ich das Wort „Pümpel“ so lustig finde.

Nachmittags holte ich die Kinder ab. Die Tochter hatte gerade in der Kita noch mit Knete gespielt.Wir holten zusammen den Sohn ab. Wegen des schlechten Wetters waren die Kinder drin geblieben. Der Sohn nutzte die Gelegenheit und spielte mal wieder das Stück „Ich gehe nicht nach Hause.“ Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und wartete einfach, bis ich es dann doch nicht mehr aushielt.

Die Tochter flitzte mit den anderen Kindergartenkindern durch den Flur, während ich irgendwie versuchte, den Sohn anzuziehen. Am Ende half dann der gute alte Trick: „Ok, dann gehen wir halt ohne dich!“ Ich sage das nicht gerne und finde es immer blöd, wenn andere Eltern das machen, aber es funktioniert.

Schon auf dem Heimweg musste ich den Sohn auf seinem Laufrad schieben, während ich mit der anderen Hand den Kinderwagen samt Tochter lenkte. Zu Hause hatten beide Kinder schlechte Laune, wollten Milch, wollten Undefinierbares und waren müde.

Ich las dem Sohn ein bisschen vor, malte mit beiden Kindern und war froh als die Mutter heim kam. Ich verschwand zum Tai Chi in meinem Zimmer, wobei mir der Sohn heute etwas Gesellschaft leistete. Die anderen Teilnehmer in der Zoom-Konferenz hatten glaube ich ihren Spaß, wenn zwischendurch an meinem Schreibtisch die Augen und der Schopf des Sohnes auftauchten. Er machte sogar ein bisschen mit und inspizierte nebenher meine Stifte.

Anschließend drehte der Sohn durch, während die Tochter schreiend ins Bett ging. Ich aß noch etwas und brachte dem heulenden Sohn sein Hammerspiel, nachdem wir überlegt hatten, was er machen könnte. Das Hämmern brachte ihn wieder runter. Danach ging er dann sehr schnell schlafen. Die Geschichte über ein Cabrio, das sich mit letzter Kraft auf den Rastplatz schleppt, wirkte Wunder.

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