„Quak! Quak!“ Ich wurde geweckt von zwei sehr lauten Enten, die hinter dem Haus vorbei schwammen. Vielleicht stritten sie gerade. Der Sohn schlief ungerührt weiter. Selbst die Tochter schlief noch. Wir Eltern begegneten uns im Bad und nahmen den üblichen Dienstag Morgen in Angriff.

Die Mutter brachte den Sohn in den Kindergarten. Ich bespaßte die Tochter, die immer noch etwas Probleme beim Laufen hatte. Später war sie wohl umgeknickt. Zumindest schrie sie nach Leibeskräften und beruhigte sich erst, als die Mutter sie zum Einschlafen brachte.

Als sie wieder erwachte, war die Laune deutlich besser. Sie durfte in Begleitung nach draußen. Die Mutter und ich widmeten uns unseren Schreibtischen, die ja auch nicht leerer werden.

Ich hatte noch Gesangsunterricht. Heute sang ich eher mittelprächtig. Vielleicht hätte ich nicht üben sollen. Dafür lief ausgerechnet heute die Videokonferenz-Software besonders gut. Jeder falsche Ton war auf der anderen Seite also perfekt zu hören.

Ich hatte noch etwas Zeit zu lesen, dann traf der Rest der Familie wieder ein. Der Sohn hatte noch andere Kindergartenkinder auf dem Spielplatz getroffen. Waren aber leider die von der eingebildeten Sorte. So was fängt offenbar schon im Kindergarten an.

Die Mutter machte noch ein bisschen Yoga. Ich spielte mit Tochter und Sohn im Kinderzimmer. Der Sohn schleppte alle Kindergesellschaftsspiele an, die wir haben, um sie zu „vermischen“. Ich sagte: „Dann müssen wir ja nachher alle wieder auseinander sortieren!“ Er sagte: „Das ist das Spiel!“

Die Tochter räumte eine Kleiderschublade aus. Der Sohn war etwas überfordert mit dem „Sortieren“ und schon ziemlich müde. Dafür machten wir zusammen später noch Pizza. Den Boden hatte ich fertig gekauft, was die Prozedur angenehm kurz machte.

Nach dem Essen waren dann alle fertig und schliefen schnell.

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