Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 338

Meine Frau schauten uns morgens nach dem Aufstehen an und wussten: Das war für beide eine harte Nacht. Die Tochter immer noch krank und am Zahnen, der Sohn einfach so mit schlechten Träumen. Immerhin ging danach erstmal alles reibungslos. Der Sohn ging in den Kindergarten. Die Tochter malte ein bisschen auf Papier und auf den Tisch.

Ich gab anschließend die letzte Sitzung meines Storytelling-Seminars vor den Semesterferien. Eine entspannte und positive Feedback-Runde. Die Tochter hatte keine besonders gute Laune. Wir aßen ein bisschen zu Mittag. Irgendwann schlief die Kleine dann.

Ich setzte mich wieder vor den Rechner. Das erste Mal seit Wochen wieder Gesangsunterricht. Mein Lehrer meinte: „Ich will jetzt nicht sagen, dass die Pause und nicht zu üben, die gut getan haben, aber irgendwie ist es so.“ Ich sang wirklich gut, war sehr zufrieden und ging nach draußen, um Mutter, Tochter und Sohn auf dem Spielplatz zu treffen. Die Sonne schien. Die drei freuten sich über mein spontanes Erscheinen.

Sie waren gerade bei der Rutsche. Der Sohn rutschte ein paar Mal mit der Mutter und dann traute er sich sogar allein. Dann rutsche de Mutter mit der Tochter. Dann die Tochter allein und dann kam es irgendwie dazu, dass der Sohn mit der Tochter rutschte. Erst ging alles gut, dann ein Schrei und ich sah von unten, wie sich der Fuß der Tochter verdrehte und hörte ein Knacken.

Danach war dann erstmal gar nichts mehr gut. Die Tochter schrie. Der Sohn hüpfte um uns herum, die Mutter kühlte den Knöchel der Tochter im nächsten Bach, ich fing den Sohn wieder ein, der am Bach entlang rannte.

Nach längerem Hin und Her, vergeblichem Abruf bei der Kinderärztin, gingen wir heim. Da beruhigte sich alles wieder ein bisschen. Der Fuß der Tochter war nicht dick, kein Bluterguss, auftreten geht zwar, tut aber weh.

Nach noch einem Anruf war klar: Morgen geht es wohl erstmal zum Röntgen in die Klinik, aber es hätte schlimmer kommen können. Wir aßen zu Abend und atmeten durch. Die Tochter schlief geschafft ein. Der Sohn brauchte etwas und wir Eltern gehen jetzt früh schlafen und wappnen uns für morgen. Dann kommt übrigens auch das Ergebnis des Corona-Tests der Tochter. Diese Woche hat es auf jeden Fall in sich.

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