Der Tag begann wie gerade üblich mit der Aufteilung der Wege zu Kindergarten und Kita. Der Sohn und ich brauchten wie immer etwas länger. Auf dem Weg zum Kindergarten erzählte mir der Sohn, dass bald ja alle Kinder wieder in den Kindergarten kommen. Ich bin gespannt, wie das am Montag dann aussieht, wenn statt zehn auf einmal zwanzig Kinder in seiner Gruppe sind.

Zu Hause ging es gleich los bei mir mit dem Zoom-Meeting für diesen Freitag. Es dauerte sehr lang, war aber auch sehr ergiebig. Ich war den ganzen Vormittag beschäftigt. Nachmittags holte die Mutter die Kinder ab. Ich fuhr Großeinkauf machen. Die Frau an der Kasse amüsierte sich über meinen vollen Wagen. Während des Kassierens sagte sie: „Jetzt haben Sie alles hier aufs Band gelegt und müssen alles noch mal einladen!“ Ich bestätigte ihr, dass es lustig war und sparte mir den Hinweis, dass das beim Einkaufen immer so ist. 

Wieder zu Hause erwartete mich schon der Rest der Familie. Der Sohn war stinksauer, weil seine neuen Weltraum-Hausschuhe im Kindergarten vergessen worden waren. Es dauerte etwas, bis er sich beruhigte. Er bestand darauf, dass man ihm das Buch „Post für den Tiger“ vorlas, während im Hintergrund die CD „Post für den Tiger“ lief. Ich las also mit Echo.

Nach dem Essen ging die müde Tochter sehr schnell schlafen. Ich sang mich mit dem Sohn noch einmal durchs Liederbuch. Unter anderem mit der schönen Neufassung: „Hops, Kindlein, hops, dein Papa ist ein Mops…“

Kurz darauf schlief auch er der Sohn schnell ein, was ich zuerst nicht bemerkte, weil ich selber eingeschlafen war.

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