Beim Frühstück hatten beide Kinder gut Appetit. Se aßen Ei und Marmeladenbrot, wobei der Sohn noch von der richtigen Reihenfolge überzeugt werden musste. Danach ging es auch schon los. Die Mutter fuhr mit den Kindern aufs Land zu den Großeltern. Kurz nachdem sie weg waren kam ein Anruf: „Kann es sein, dass wie die Schneeanzüge vergessen haben?“ Ja, hatten sie. Ich hatte mich schon gewundert, weil das Packen so schnell gegangen war.

Aber die Oma hatte noch genug andere Kleidung da. Verpackt nach dem Zwiebelprinzip konnten die Kinder trotzdem raus in den Schnee. Sie fuhren mit einem echten Pferdeschlitten. Der Opa hatte ihn schon vorbereitet und die Kufen extra durch neue Skier ersetzt, um das Fahrerlebnis komplett zu machen.

Auf der Fahrt sahen sie laut Sohn sogar einen „echten Husky-Hund“. Er hatte mir vor ein paar Tagen nicht glauben wollen, dass die inzwischen auch in unseren Breiten vorkommen und hatte es sich gut gemerkt.

Ich hatte derweil Zeit, viel zu lesen, zu schreiben und über die letzten Sitzungen meines Seminars für dieses Semester nachzudenken. Einkaufen war ich auch noch mal und wunderte mich, dass die Kinder und die Mutter es so lange in dieser Kälte draußen ausgehalten hatten, aber ich hatte vielleicht auch weniger Schichten an als sie.

Abends kehrten sie heim. Beide Kinder durften noch ausgiebig Wasserfarben malen. Der Sohn war überhaupt nicht mehr davon zu trennen. Als es ihm auf dem Papier zu langweilig wurde, bemalte er seine Hände. Beim Essen schlief er dann fast ein, wollte aber danach trotzdem noch mit mir auf Schatzsuche in der Wohnung gehen.

Die Tochter drehte auch noch mal auf. Kletterte hundert mal auf den Stuhl des Sohnes und bekam einen Wutanfall, als sie die Faschingsschminke entdeckte, aber nicht benutzen durfte. Das machen wir dann morgen.

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