Absurdes Allgemein Alltag Zu Hause

Zu Hause – Tag 306

Heute morgen stand der Sohn schon wieder mehr oder weniger von selber auf. Der Kindergarten tut ihm gut. Das Essen ist auch genau nach seinem Geschmack Heute gab es Fleisch, Kartoffelbrei und Karotten. Er steht einfach auf deutsche Hausmannskost. Heute Abend aß er Nudeln mit Brühe. Es gab auch noch Pak Choi dazu, aber das war ihm wohl zu exotisch. Nur Curry isst er auch sehr gerne. Asiatisch geht bei Kindern irgendwie immer, habe ich den Eindruck. Vielleicht wäre das mal eine neue Sparte in der Gastronomie: Asiatische Hausmannskost.

Die Tochter durfte zu Hause bleiben, um wieder ganz gesund zu werden. Besonders krank ist sie nicht. Sie kennt sich immer besser aus. Heute war sie ganz verwundert, dass ich ihr die Hausschuhe nicht wieder anzog, bis klar war, dass sie mit den Winterschuhen rausgehen durfte.

Ansonsten hatte ich tatsächlich mal ein echtes Arbeitsgespräch via Zoom über ein neues Projekt. So lässt es sich ein bisschen besser verschmerzen, dass die Theater erst im April wieder aufmachen. Schon toll, was die Technik alles möglich macht. Mal schauen, wer nach der Krise überhaupt noch aus dem Homeoffice wieder zurückkommt in den Betrieben.

Die Mutter holte mit der Tochter den Sohn ab. Sie wollten noch zum Spielplatz. Ich schrieb meinen ausführlichen Einkaufszettel und stieg ins Auto, um den Großeinkauf zu machen. Vor der Haustür begegnete ich noch der Mutter und den Kindern. Die Idee mit dem Spielplatz hatte sich nicht durchgesetzt. Der Einkauf ging schnell. Es war zwar Freitag, aber ich hatte ein gutes Zeitfenster erwischt und war genau in dem Moment zur Kasse gekommen, als eine zweite aufmachte. Man muss auch die kleinen Erfolge feiern in so einer Zeit.

Wieder zu Hause testeten wir das Waffeleisen, mein Geburtstagsgeschenk. Es funktionierte. Alle waren glücklich, auch wenn es mal kurz nach verschmortem Kabel roch. Danach hatte die Mutter ein bisschen Arbeitszeit. Ich ließ den Sohn ein bisschen Janosch-Geschichten auf CD anhören und las parallel der Tochter vor. Relativ schnell wurde das uninteressant und die Kinder beschftigten sich vor allem damit, von einem Sitzmöbel auf das nächste zu springen.

Sie blieben unverletzt. Die Mutter übernahm wieder. Ich kochte besagten Pak Choi mit Nudeln. Nach dem Essen spielte der Sohn noch das neueste Spiel aus dem Kindergarten: Sachen unter einer Decke verstecken und raten was drunter ist. Die Tochter ging schlafen. Der Sohn brauchte noch etwas. Ich erzählte Geschichten von müden Zügen und Polizeiautos. Dann schlief auch er ein.

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